Über uns – Selbstverständnis

Selbstverständnis

Wer wir sind
Der Arbeitskreis „Kritische Soziale Arbeit München“ (AKS) ist ein freier Zusammenschluss von in der Sozialen Arbeit tätigen Einzelpersonen im Großraum München.
Auch uns „eint weder Ideologie noch ein Konsens in Theorie, sondern das Bemühen um Formulierung und Realisierung von Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit.“[1]

Ausgangslage
Wir stellen fest:

Soziale Ausschließungsprozesse und ihre Auswirkungen, Soziale Probleme und Ihre – oft auch gesellschaftlichen – Ursachen, die Praxis Sozialer Arbeit (inkl. der Methoden), die Arbeitsbedingungen Sozialer Arbeit und die „Aufträge“ an die Soziale Arbeit mit den damit verbundenen Werten werden nicht ausreichend kritisch reflektiert.
Soziale Probleme werden mit der Durchsetzung neoliberaler Ideen zunehmend individualisiert[2]“.
Bestimmte Bevölkerungsgruppen werden ausgegrenzt und stigmatisiert – auch von Seiten der Sozialen Arbeit.
In Anbetracht dessen hat sich im März 2011 der AKS-München gegründet.

Unsere Ziele

Eine kritische Auseinandersetzung mit der bestehenden (Sozialarbeits-)Praxis sowie den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit. Dies beinhaltet u.a. Diskussionen zu Macht(strukturen), zu Ausgrenzung & Diskriminierung[3], zu (strukturellen) Ungerechtigkeiten und zur Legitimität bestimmter Praxen – sowohl im Allgemeinen wie auch am konkreten Einzelfall.
Bewusstseinsbildung bei in der Sozialen Arbeit tätigen Personen, Politiker_innen und den Mitgliedern unserer Stadtgesellschaft.
Perspektiven entwickeln/Alternativen aufzeigen/Veränderungsprozesse initiieren.
Unsere Umsetzungsstrategien (Auswahl):
Kritische Reflexion (Themenabende/Fachtage/Publikationen)
Positionierung zu (sozial-)politischen Entwicklungen, Entscheidungen und Ereignissen innerhalb der Sozialen Arbeit und der Politik des Sozialen
Kampagnen (z.B. Lobbying/Öffentlichkeitsarbeit)
Recherche/Realisierung von Anfragen/ Initiierung von Stadtratsanfragen
Unterstützung kritischer Forschung
Vernetzung
Bündnisarbeit zum Aufbau von Gegenmacht

[1] Übernommen von http://www.kritischesozialearbeit.de/
[2] vgl. z.B. Mäder, Ueli: Kritische Soziale Arbeit – widerständig konstuktiv, in Widersprüche. Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, Heft 100 06/ 006, S.207.
[3] Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Diskriminierungsformen wie z.B. ageism, sexism, racism, antiziganism, ableism, classicism.

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Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit – München