Archiv der Kategorie: Lokale sozialpolitische Entwicklungen und Ereignisse (München)

Wir sind Sozialarbeiter*innen und keine Abschiebehelfer*innen! Positionspapier und Unterschriftensammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Der Druck der Bayerischen Staatsregierung auf in der Flüchtlingsarbeit tätige Sozialarbeiter*innen hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Mit dem Schreiben des Bayerischen Sozialministeriums vom 06.03.2017 droht sie allen in der Asylsozialberatung tätigen Organisationen mit dem Entzug der finanziellen Förderung, sollten sie die Geflüchteten z.B. über legale Rechtsmittel beraten.

Wir fordern die sofortige Rücknahme dieses ministeriellen Drohbriefes! Kein Fördermittelentzug für Träger der Asylsozialberatung, die sich nicht erpressen lassen. Die Drohung untergräbt jegliche professionelle Standards!

Der Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit München hat hierzu ein Positions- und Forderungspapier formuliert.

Bitte verbreitet den Aufruf und unterstützt ihn mit Eurer Unterschrift!

Zum Papier: AKSAbschiebehelferPositionspapier2

 

Demo Sa. 4.3.2017 gegen Abschiebelager – Aufruf AKS München

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit möchten wir Sie und Euch – Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und alle anderen Menschen, die mit
Geflüchteten und für Geflüchtete arbeiten, dazu aufrufen, an den Aktionstagen gegen die Abschiebelager in
Bayern teilzunehmen. Unten finden Sie den Link zum Flyer mit Informationen über die Abschiebelager und über
die Aktionstage vom 02. bis 14. März in Ingolstadt. Am Samstag, den 04. März wird es neben anderen
Veranstaltungen auch eine Demonstration geben. Zur Teilnahme an der Demonstration am Samstag, den 04.
März um 15 Uhr möchten wir alle Sozialarbeiter*innen besonders aufrufen.


Unser Aufruf

Ingolstadt Aufruf SozialeArbeit

Gemeinsamer Treffpunkt von uns Sozialarbeiter*innen für die Demonstration:
Um 14:45 Uhr am Paradeplatz in Ingolstadt, beim AKS Transparent „Solidarität statt Ausgrenzung“
Gemeinsamer Zugtreffpunkt in München nach Ingolstadt:
Um 11:00 Uhr, München HBF am Anfang von Gleis 5

AKS Thementreffen

AKS Extratreffen: Austausch zur Auflösung LBS und Spezialisierung der Bezirkssozialarbeit

an interessierte KollegInnen der Sozialen Arbeit, insbesondere des Sozialreferats / LH München

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) München trifft sich in einem extra Treffen am Do., 19.5.2016 um 18 Uhr im „Bei Taki“, St.-Paul-Straße 3, (Nähe U-Bahn Theresienwiese / DGB-Haus) um den Antrag der GroKo-Fraktionen zur möglichen Spezialisierung der Bezirkssozialarbeit zu diskutieren und vor allem wie wir als SozialarbeiterInnen damit umgehen wollen. Was für Chancen bietet dies ggf. für die KlientInnen und für die PraktikerInnen? Was ist man bereit dafür aufzugeben? Was kommt als nächstes?
Akuten Redebedarf gibt es weiterhin zur angekündigten Auflösung der Leitung der Bezirkssozialarbeit (BSA) und der Sozialbürgerhäuser (SBHs)/LBS.

Es wird viel über, aber zu wenig mit den PraktikerInnen gesprochen. Lasst uns auch darüber sprechen, und überlegen wir gemeinsam wie wir dies konstruktiv verändern könnten.

Hier geht es zum Antrag:
https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3851772.pdf

und hier zum SZ Artikel vom 11.5.2016 bzgl. der geplanten Auflösung der Leitung der SBHs/BSA:
http://www.sueddeutsche.de/…/neuorganisation-chefsache-1.29…

Arbeitsgruppentermine

Neben den regulären offenen Treffen finden folgende AKS – Arbeitsgruppentreffen statt:

„AKS Bundestreffen“: 17.04.2016, 13-17 Uhr – Planung & Vorbereitung – Ort auf Anfrage (kritischesozialearbeit@gmx.de)

„AG BSA Spezialisierung“ 19.05.2016, ab 18 Uhr bei Taki – hier laden wir zur Diskussion über Spezialisierungsbestrebungen innerhalb der BSA (Bezirkssozialarbeit), die einer Generalisierung entgegenwirken. Wir wollen auch überlegen, ob und wie wir uns in den Diskurs einmischen wollen´.

AKS Bundestreffen – Save the date

balken
AKS Bundestreffen

München 11.11.2016-13.11.2016

„Solidarität statt Ausgrenzung – Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“

Rechte Bewegungen erstarken. Rassistische Positionen werden salonfähig.
Sozialarbeiter*innen können im Flüchtlingskontext fast nur noch „Krisenmanagement“ leisten: Unter den bestehenden Rahmenbedingungen (Asylpaket 1&2) ist die Handlungsfähigkeit für Professionelle und Betroffene strukturell bedingt nur noch beschränkt gegeben.
Gleichzeitig rücken andere übergeordnete Themen wie z.B. Arbeitslosigkeit und die Verteilungsfrage aus dem Blick- und Diskussionsfeld. Ökonomische Dimensionen sozialer Problemlagen werden auch innerhalb unserer Profession spätestens in der Praxis fast völlig ausgeblendet. Von prekären Arbeitsbedingungen sind wir als Sozialarbeiter*innen oft auch selbst betroffen.
Für eine kritische Soziale Arbeit stellt sich – weiterhin – die Frage, wie und mit welcher Haltung wir in der Praxis arbeiten wollen, welche Ziele wir vertreten und wie wir uns politisch einmischen können.
Wir wollen auch diskutieren, wie wir uns im Alltag organisieren können, um gesund und solidarisch in der Praxis bestehen zu können.

Viele dieser Fragen werden schon lange in den einzelnen Arbeitskreisen kritischer Sozialer Arbeit debattiert.
Wir laden zum Bundestreffen alle AKS-Gruppen sowie alle Interessierten zu einem gemeinsamen Austausch ein.

Making the difference!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Wie vereinbart findet das diesjährige Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit in München statt.
Wir freuen uns über Voranmeldungen an kritischesozialearbeit@gmx.de. Dies erleichtert uns eine gute Planung!

Zum Ablauf:

Die Tagung beginnt am Freitagnachmittag, den 11.11.2016, und dauert bis Sonntag den 13.11.2016 13 Uhr.
Neben der Möglichkeit eines allgemeinen Austauschs, wird es eine ganze Reihe von Workshops geben.
So ihr als Einzelperson oder Gruppe einen Workshop gestalten wollt, gebt uns bitte möglichst bald Bescheid.
Unsererseits planen wir folgende Themen aufzugreifen (Auswahl): kirchliche Arbeitgeber/ Esoterik und Soziale Arbeit/ Krise, Krieg, Prekariat und unsere Rolle als Sozialarbeiter*in/ Umgang mit Rassismus/Klassismus etc. im Kollegenkreis/Arbeitsbelastung ASD/ Totale Institutionen und Soziale Arbeit (mit einem Aktivisten & selbst betroffenen „Regensburger Domspatz“)/Ombudsstellen in der Jugendhilfe etc.

Wir empfehlen für München grundsätzlich eine frühzeitige Hotelreservierung!
Zudem werden wir eine kleine „Schlafplatzbörse“ organisieren.

Für die Teilnahme an der Tagung werden wir vermutlich um einen geringen Unkostenbeitrag (unter 25€) bitten.

Wir freuen uns auf Euch. Mit solidarischen Grüßen,

AKS München

http://www.aks-http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/AKS-Bundestreffen-Save-the-date-11.11.2016-bis-13.11.2016.pdf.de/wp-content/uploads/AKS-Bundestreffen-Save-the-date-11.11.2016-bis-13.11.2016.pdf