Kategorie-Archiv: Lokale sozialpolitische Entwicklungen und Ereignisse (München)

Wir sind Sozialarbeiter*innen und keine Abschiebehelfer*innen! Positionspapier und Unterschriftensammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Der Druck der Bayerischen Staatsregierung auf in der Flüchtlingsarbeit tätige Sozialarbeiter*innen hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Mit dem Schreiben des Bayerischen Sozialministeriums vom 06.03.2017 droht sie allen in der Asylsozialberatung tätigen Organisationen mit dem Entzug der finanziellen Förderung, sollten sie die Geflüchteten z.B. über legale Rechtsmittel beraten.

Wir fordern die sofortige Rücknahme dieses ministeriellen Drohbriefes! Kein Fördermittelentzug für Träger der Asylsozialberatung, die sich nicht erpressen lassen. Die Drohung untergräbt jegliche professionelle Standards!

Der Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit München hat hierzu ein Positions- und Forderungspapier formuliert.

Bitte verbreitet den Aufruf und unterstützt ihn mit Eurer Unterschrift!

Zum Papier: AKSAbschiebehelferPositionspapier2

 

Demo Sa. 4.3.2017 gegen Abschiebelager – Aufruf AKS München

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit möchten wir Sie und Euch – Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und alle anderen Menschen, die mit
Geflüchteten und für Geflüchtete arbeiten, dazu aufrufen, an den Aktionstagen gegen die Abschiebelager in
Bayern teilzunehmen. Unten finden Sie den Link zum Flyer mit Informationen über die Abschiebelager und über
die Aktionstage vom 02. bis 14. März in Ingolstadt. Am Samstag, den 04. März wird es neben anderen
Veranstaltungen auch eine Demonstration geben. Zur Teilnahme an der Demonstration am Samstag, den 04.
März um 15 Uhr möchten wir alle Sozialarbeiter*innen besonders aufrufen.


Unser Aufruf

Ingolstadt Aufruf SozialeArbeit

Gemeinsamer Treffpunkt von uns Sozialarbeiter*innen für die Demonstration:
Um 14:45 Uhr am Paradeplatz in Ingolstadt, beim AKS Transparent „Solidarität statt Ausgrenzung“
Gemeinsamer Zugtreffpunkt in München nach Ingolstadt:
Um 11:00 Uhr, München HBF am Anfang von Gleis 5

AKS Thementreffen

AKS Extratreffen: Austausch zur Auflösung LBS und Spezialisierung der Bezirkssozialarbeit

an interessierte KollegInnen der Sozialen Arbeit, insbesondere des Sozialreferats / LH München

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) München trifft sich in einem extra Treffen am Do., 19.5.2016 um 18 Uhr im „Bei Taki“, St.-Paul-Straße 3, (Nähe U-Bahn Theresienwiese / DGB-Haus) um den Antrag der GroKo-Fraktionen zur möglichen Spezialisierung der Bezirkssozialarbeit zu diskutieren und vor allem wie wir als SozialarbeiterInnen damit umgehen wollen. Was für Chancen bietet dies ggf. für die KlientInnen und für die PraktikerInnen? Was ist man bereit dafür aufzugeben? Was kommt als nächstes?
Akuten Redebedarf gibt es weiterhin zur angekündigten Auflösung der Leitung der Bezirkssozialarbeit (BSA) und der Sozialbürgerhäuser (SBHs)/LBS.

Es wird viel über, aber zu wenig mit den PraktikerInnen gesprochen. Lasst uns auch darüber sprechen, und überlegen wir gemeinsam wie wir dies konstruktiv verändern könnten.

Hier geht es zum Antrag:
https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3851772.pdf

und hier zum SZ Artikel vom 11.5.2016 bzgl. der geplanten Auflösung der Leitung der SBHs/BSA:
http://www.sueddeutsche.de/…/neuorganisation-chefsache-1.29…

Arbeitsgruppentermine

Neben den regulären offenen Treffen finden folgende AKS – Arbeitsgruppentreffen statt:

„AKS Bundestreffen“: 17.04.2016, 13-17 Uhr – Planung & Vorbereitung – Ort auf Anfrage (kritischesozialearbeit@gmx.de)

„AG BSA Spezialisierung“ 19.05.2016, ab 18 Uhr bei Taki – hier laden wir zur Diskussion über Spezialisierungsbestrebungen innerhalb der BSA (Bezirkssozialarbeit), die einer Generalisierung entgegenwirken. Wir wollen auch überlegen, ob und wie wir uns in den Diskurs einmischen wollen´.

AKS Bundestreffen – Save the date

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AKS Bundestreffen

München 11.11.2016-13.11.2016

„Solidarität statt Ausgrenzung – Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“

Rechte Bewegungen erstarken. Rassistische Positionen werden salonfähig.
Sozialarbeiter*innen können im Flüchtlingskontext fast nur noch „Krisenmanagement“ leisten: Unter den bestehenden Rahmenbedingungen (Asylpaket 1&2) ist die Handlungsfähigkeit für Professionelle und Betroffene strukturell bedingt nur noch beschränkt gegeben.
Gleichzeitig rücken andere übergeordnete Themen wie z.B. Arbeitslosigkeit und die Verteilungsfrage aus dem Blick- und Diskussionsfeld. Ökonomische Dimensionen sozialer Problemlagen werden auch innerhalb unserer Profession spätestens in der Praxis fast völlig ausgeblendet. Von prekären Arbeitsbedingungen sind wir als Sozialarbeiter*innen oft auch selbst betroffen.
Für eine kritische Soziale Arbeit stellt sich – weiterhin – die Frage, wie und mit welcher Haltung wir in der Praxis arbeiten wollen, welche Ziele wir vertreten und wie wir uns politisch einmischen können.
Wir wollen auch diskutieren, wie wir uns im Alltag organisieren können, um gesund und solidarisch in der Praxis bestehen zu können.

Viele dieser Fragen werden schon lange in den einzelnen Arbeitskreisen kritischer Sozialer Arbeit debattiert.
Wir laden zum Bundestreffen alle AKS-Gruppen sowie alle Interessierten zu einem gemeinsamen Austausch ein.

Making the difference!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Wie vereinbart findet das diesjährige Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit in München statt.
Wir freuen uns über Voranmeldungen an kritischesozialearbeit@gmx.de. Dies erleichtert uns eine gute Planung!

Zum Ablauf:

Die Tagung beginnt am Freitagnachmittag, den 11.11.2016, und dauert bis Sonntag den 13.11.2016 13 Uhr.
Neben der Möglichkeit eines allgemeinen Austauschs, wird es eine ganze Reihe von Workshops geben.
So ihr als Einzelperson oder Gruppe einen Workshop gestalten wollt, gebt uns bitte möglichst bald Bescheid.
Unsererseits planen wir folgende Themen aufzugreifen (Auswahl): kirchliche Arbeitgeber/ Esoterik und Soziale Arbeit/ Krise, Krieg, Prekariat und unsere Rolle als Sozialarbeiter*in/ Umgang mit Rassismus/Klassismus etc. im Kollegenkreis/Arbeitsbelastung ASD/ Totale Institutionen und Soziale Arbeit (mit einem Aktivisten & selbst betroffenen „Regensburger Domspatz“)/Ombudsstellen in der Jugendhilfe etc.

Wir empfehlen für München grundsätzlich eine frühzeitige Hotelreservierung!
Zudem werden wir eine kleine „Schlafplatzbörse“ organisieren.

Für die Teilnahme an der Tagung werden wir vermutlich um einen geringen Unkostenbeitrag (unter 25€) bitten.

Wir freuen uns auf Euch. Mit solidarischen Grüßen,

AKS München

http://www.aks-http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/AKS-Bundestreffen-Save-the-date-11.11.2016-bis-13.11.2016.pdf.de/wp-content/uploads/AKS-Bundestreffen-Save-the-date-11.11.2016-bis-13.11.2016.pdf

AKS – Bundestreffen in München – Save the date

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Das Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit findet in München vom 11.11.2016 bis 13.11.2016 statt.
Wo? Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaften, Am Stadtpark 20, 81243 München

Im März werden wir aller Vorausicht nach ein Fachgespräch zum Thema „Fachfremde in der Sozialen Arbeit“ realisieren.
Anfang April ist eine Exkursion nach Bristol angedacht. Hier werden wir Einrichtungen besuchen, sowie die Jahrestagung vom Social Work Action Network mit dem Titel: „Radical social work in the 21st century: Developing new strategies and building coalitions of resistance“.

Diverses

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Nachtrag: Nächste Treffen am 20.08. und 17.09.

Einige Neuigkeiten und Links zu aktuellen Entwicklungen in München
– Das nächste offenen Treffen vom AKS findet am 16.07.2015 ab 19 Uhr statt (Ort: „bei Taki“ Sankt Paulstr. 3, nähe HBF/DGB Haus). Thema werden u.a. die aktuellen Tarifauseinandersetzungen sein (und alle Themen die sonst noch eingebracht werden). Zu den Tarifverhandlungen wollen wir uns positionieren: Ein Flyer mit dem AKS-Aufruf das Schlichtungsergebnis abzulehnen ist in Arbeit.
Münchner Wirtschaftskrimi beim kirchennahen Münchner Sozialkonzern Augustinum?
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/senioren-stift-wirtschaftskrimi-um-das-augustinum-1.2541971
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/der-fall-augustinum-schwer-verdaulich-1.2541645?reduced=true
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/augustinum-pfingst-botschaft-1.2492816
Handreichung „zur Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen in München“
http://www.regsam.net/newsletter-data/KW26/Info3.pdf
Zum Stand der Tarifverhandlungen:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nach-dem-kita-streik-das-soll-alles-umsonst-gewesen-sein-1.2538170
Stadtratsantrag von Hut/FDP: Diskriminierung von jeglicher sexueller Orientierung unterbinden http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3651155.pdf

– Mehr Informationen wie üblich auf Facebook: https://www.facebook.com/pages/AKS-M%C3%BCnchen/759447974127591

Veranstaltung geschlossene Unterbringung

Spannende Diskussionen mit „Zeitzeugen“ Prof. Manfred Kappeler zum Thema geschlossene Unterbringung am 28.10. im DGB Haus. Das Publikum war gemischt: Sowohl Studierende, Fachkräfte von freien und kommunalen Trägern, als auch Betroffene, Wissenschaftler_innen und Vertreter_innen der Politik (dieses Mal nur die Linke) haben teilgenommen. Ein Bericht wird demnächst eingestellt. Danke an an alle Helfer_innen und an die GEW Stadtverband München ohne die, die Veranstaltung nicht hätte stattfinden können!

AKS Veranstaltung mit Manfred Kappeler am 28.10.2014

Einladungsflyer zum Download als pdf: aks 28 10 2014 geschlossene Unterbringung Flyer

Am 28.10.2014 lädt der AKS-München gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Manfred Kappeler ein.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im DGB Haus in der Schwanthalerstr..

Prof. Kappeler ist in der Heimkampagne der 60er und 70er Jahren aktiv gewesen und auch in der Gegenwart ein wichtiger Akteur im Rahmen der Aufarbeitung des Unrechts gegenüber der Heimkinder. Seit seiner Pensionierung  2005 unterstützt er die Initiative der ehemaligen Heimkinder. In diesem Rahmen hat er auch als Experte an Veranstaltungen des Bayerischen Landtags teilgenommen.

Thema ist die „Geschlossene Unterbringung“ in der Kinder-Jugendhilfe.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung!
Prof. Kappeler wirft in seinem Vortrag den Blick auf die Situation der Kinder und Jugendlichen während der geschlossenen Unterbringung (GU). Was hat sich in den letzten 40 Jahren seit der sog. Heimkampagne geändert? Ist die geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen nun professioneller, gar aus Sicht der betroffenen Kinder und Jugendlichen akzeptierter, weil „humaner“? Oder ist die GU als Verletzung der Menschenwürde und der Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen, aber auch wegen ihrer negativen Rückwirkungen auf die ganze Kinder- und Jugendhilfe abzulehnen?
Der Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit will, aufgrund der aktuellen Entwicklung bzgl. steigender Fallzahlen, zu diesem Thema eine kritische Debatte führen. Auch im Vorfeld wurde intern kontrovers diskutiert, ob eine Unterbringung im geschlossenen Rahmen strikt abzulehnen ist oder als „letzte Möglichkeit der Jugendhilfe“ verstanden werden kann, die jedoch im Einzelfall laufend im Sinne des jungen Menschen reflektiert und hinterfragt werden muss.
Was kann man aus der Vergangenheit lernen, wenn man sagt die GU ist ein zu vermeidendes aber letztlich legitimes, weil notwendiges Mittel?
Was kann man aus der Vergangenheit lernen, wenn man die historische, radikale Kritik an der GU auf heute überträgt wo die geschlossene Unterbringung wieder zu nimmt?
Was hat sich verändert? Was muss sich verändern?

Moderation: Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit(AKS), München

Dienstag, 28. Oktober 2014 18.30 Uhr
DGB Haus, Schwanthalerstraße 64

 

Neuigkeiten

– Wirkungsorientierte Steuerung:
Mittlerweile wurde die Stadtratsanfrage der Linken zur wirkungsorientierten Steuerung von der Stadt München beantwortet. vgl. http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_antrag_dokumente.jsp?risid=3384023

– Neuigkeiten zum neu zu eröffnenden Kinder-und Jugendhilfezentrum (Scapinellistraße) in München:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/jugendhilfe-gemuetlichkeit-wird-zum-prinzip-1.2117824

– Beim Verlag Barbara Budrich gibt es kostenlos zum Download das neue Fachbuch von Prof. Mechthild Seithe (Unabhängiges Forum kritischer Sozialer Arbeit Berlin) und Matthias Heinz mit dem Titel
Ambulante Hilfe zur Erziehung und Sozialraumorientierung
Plädoyer für ein umstrittenes Konzept der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Nützlichkeitsideologie
Erscheinungsjahr: 9/2014, Zitat:
„Wir haben uns dazu entschlossen, dieses umfangreiche Buch als Open Access auf den Markt zu bringen. So kann es sich jeder kostenlos und legal beim Verlag Barbara Budrich herunterladen. Uns ist klar, dass ein dickes Buch, das mehr als 30 Euro kostet, für viele KollegInnen schon eine finanzielle Belastung bedeutet. Mit dem Open Access Verfahren verzichten wir als AutorInnen auf alle Vorteile. Uns ist wichtig, dass dieses Buch möglichst große Verbreitung findet und dass es sich vor allem auch die leisten können, die im Kontext ambulante Erziehungshilfe und Sozialraumorientierung die Arbeit an der Basis machen, aber bisher von der Politik nicht nach ihren Vorstellungen und ihrer Situation gefragt wurden.“
Link zum Download: http://www.budrich-verlag.de/pages/frameset/reload.php?ID=1038&_requested_page=%2Fpages%2Fdetails.php
 

Wirkungsorientierte Steuerung im Kinder- und Jugendhilfeausschuss


Am 3.6. wird die Fortführung der wirkungsorientierten Steuerung im Kinder- und Jugendhilfeausschuss debattiert (ab 9 Uhr, großer Sitzungssaal, Rathaus).

Die Unterlagen zur Sitzung mit weiterführenden Informationen zu den Planungen finden sich online hier: http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=3322268

Informationen zur wirkungsorientierten Jugendgerichtshilfe hier:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=3101141

 

Nachtrag : Wie befürchtet gingen die Anträge im Kinder-und Jugendhilfeausschuss durch. Die Linke hat Kritik am Konzept geübt und eine Stadtratsanfrage zum Thema realisiert. Dieser findet sich hier:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_antrag_dokumente.jsp?risid=3384023


Die wirkungsorientierte Steuerung wird wie vorgesehen umgesetzt werden. Der AKS wird natürlich auch weiterhin am Thema bleiben und die Etablierung kritisch begleiten.

In Planung

u.a. zwei Fachveranstaltungen im Sommer/Herbst (übergeordnete Themen „Jugendhilfe“ und „Armut/SGBII“, werden noch präzisiert), ein Austausch zur wirkungsorientierten Steuerung mit der Stadt München, sowie eine Feier zum dreijährigen Bestehen vom AKS am 04.07.2014.

Die nächsten offenen Termine zu denen alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind:  10.04.14,  08.05.14, 26.06.2014 je ab 19 Uhr bei Taki Sankt Paulstr. 3.

Geschlossene Unterbringung in Pasing – reloaded


Aktuelle Informationen zum Stand der Dinge bezüglich des Jugendhilfezentrums mit freiheitsentziehenden Maßnahmen finden sich hier:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=3161364
Die Einrichtung soll 2014 unter Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe (Diakonie) Würzburg wiedereröffnet werden.
Einige Hintergründe der Schließung des Zentrums sind z.B. hier nachzulesen:
vgl. http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/pasing-jugendheim-ausser-kontrolle-2724515.html
auch in der SZ war hierzu ein Artikel erschienen:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/skandal-um-pasinger-jugendheim-ich-fuehle-mich-verarscht-1.1569374

Positionspapier vom AKS zur Wirkungsorientierten Steuerung

Als PDF das Positionspapier vom Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit zum Thema wirkungsorientierte Steuerung:
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Position des AKS zu WSE
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Weitere Dokumente folgen in Kürze

Erster Bericht zur WSE Veranstaltung


Ab S.18 findet sich ein Artikel der GEW zu unserer Veranstaltung zur wirkungsorientierten Steuerung die mit über 250 BesucherInnen sehr gut besucht war: http://www.gew-bayern.de/fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS13_11/DDS_11-2013.pdf (Novemberausgabe der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)

Update -Wirkungsorientierte Steuerung



ERGEBNISBERICHT WSE DER EXTERNEN PROJEKTBERATUNG

1. Am 22.09. ist der 22-seitige Ergebnisbericht der externen Projektberatung (IFS und ISS) erschienen.

2. Dieser Abschlussbericht wird nun in einer 9-seitigen Stellungnahme der Arge Freie in der Lenkungsgruppe vom 14.10.2013 aus Sicht der Wohlfahrtsverbändes  scharf kritisiert.

3. Der AKS ist Debatte darüber – wie er sich zu den beiden Dokumenten positioniert.

 

***** Wie wirkt die wirkungsorientierte Steuerung? *****

Über 250 Teilnehmer_innen aus der Sozialarbeitspraxis, Wissenschaft und Politik.

Drei Stunden geballter Inhalt und divergierende Positionen.

Unsere Veranstaltung zur „Wirkungsorientierten Steuerung“ ist auf großes Interesse gestoßen.

In Kürze werden hier noch zwei Tagungsberichte  eingestellt.

 

*****Das Vortragsmanuskript von Prof. Andreas Polutta zum DOWNLOAD als PDF*****:

Polutta WSE Muenchen Manuskript_10_2013

 

Wir werden natürlich auch über neue Entwicklungen berichten.

 

Der AKS wird weiter am Thema bleiben.

Wer Interesse hat sich an den Diskussionen zur weiteren Vorgehensweise zu beteiligen, ist herzlich zu unserem nächsten AKS-Treffen eingeladen:

DO 31. 10 ab 17 Uhr (!).  Wie immer „bei Taki“ Sankt Paulstr. 3, gleich bei der  U-Bahn-Haltestelle Theresienwiese.

Wir freuen uns auch über Feedback zur Veranstaltung: kritischesozialearbeit@gmx.de

 

 

 

 

Vorankündigung – Wirkungsorientierte Steuerung (Update)


Am 08. Oktober 2013 organisiert der AKS gemeinsam mit Gewerkschaften eine Veranstaltung mit Podiumsdiskussion zur wirkungsorientieren Steuerung in den Hilfen zur Erziehung.
Vorausgegangen waren monatelange interne Diskussionen, sowie ein offener Brief von AKS, ver.di, GEW an die Stadt München, vgl. http://www.aks-muenchen.de/?p=1079

Mit dabei:
Beschäftigte von der Basis (BSA / freie Träger)
Stadt München (Sozialreferentin)
Prof. Andreas Polluta (Duale Hochschule Baden Württemberg Villingen Schwenningen)

Nähere Informationen in Kürze.

Artikel zur wirkungsorientierten Steuerung in München

Zum Download ein eingesandter Artikel zur wirkungsorientierten Steuerung in München.
„Mit der Wirkungsorientierten Steuerung der Erziehungshilfen zur
Digitalisierung der Sozialen Arbeit.“
„Der vorliegende Artikel ist geprägt von der Sichtweise eines Bezirkssozialarbeiters aus München,
weitere Beiträge von WissenschaftlerInnen, KollegInnen von freien Trägern und den Verbänden
wären für die Debatte wünschenswert(…)“

WSE-Digitalisierung-SozArbeit

Film zu bulgarischen Arbeiter_innen in München


Auszug: „Ein halbes Jahr lang haben vier EthnolgiestudentInnen der LMU München ausgehend von ihrem Engagement in der Initiative für Zivilcourage versucht dem Alltag der bulgarischen ArbeiterInnen näher zu kommen. Sie haben Nächte an der Hackerbrücke verbracht, sind mit BulgarInnen durch die Stadt gezogen; haben sie auf Ämter und zu Bewerbungsgesprächen begleitet; haben Picknicks veranstaltet, bei denen ein Wörterbuch die einzige Kommunikationsgrundlage darstellte; und sie haben BulgarInnen in ihrer Heimat besucht. Viele dieser Stunden haben sie mit zwei Kameras begleitet. Herausgekommen ist ein Film über alltägliche Situtationen in der Abwesenheit von Arbeit, über Wut und Frust, über reale Auswirkung der EU-Poltik auf Bürgerebene, über die Gründe der Migration und über Kommunikation, auch jenseits von Worten.Angheörige sozial benachteiligter Gruppen, insbesondere der türkischen und der Roma-Minderheit in Bulgarien, verdingen sich aus Perspektivlosigkeit in der Heimat in ganz Europa als Arbeiter. Aals halbwertig behandelte EU-Bürger dürfen sie überall hin reisen, erhalten aber nur unter schwierigen Bedingungen eine Arbeitserlaubnis. Auch nach München kommen viele dieser ArbeiterInnen, um Geld zu verdienen oder um sich hier ein besseres Leben aufzubauen, um ihren Kindern eine andere Zukunft zu ermöglichen. Die BulgarInnen arbeiten häufig als Tagelöhner, für teilweise unmenschliche Gehälter und werden zudem regelmäßig um ihr Geld betrogen.

Deswegen schlafen viele der ArbeiterInnen auf Parkbänken, in Aufenthaltsräumen der deutschen Bahn oder pendeln durch Zimmer ihrer Bekannten. Einige bekommen auch Zimmer in den völlig überfüllten Arbeiterwohnheimen, die in miserablen Zuständen sind. Verschimmelte Decken, Küchen in denen offene Leitungen aus den Wänden hängen. 250 Euro oder mehr zahlt man pro Person für ein Bett, zwischen vier und acht Leuten schlafen in einem Zimmer.“

Weitere Informationen hier:
http://inizivi.antira.info/2011/09/08/film-mit-und-uber-bulgarische-arbeiterinnen/

Der Film ist hier ansehbar: http://vimeo.com/33597564

Offener Brief zur Wirkungsorientierten Steuerung der Hilfen zur Erziehung


Der AKS hat im April gemeinsam mit GEW und ver.di einen offenen Brief zur wirkungsorientierten Steuerung an die Stadt München verschickt:
Offener_Brief_WSE

Update 13.05.2013: ver.di FB 3 unterstützt nun auch den offenen Brief.

„Sehr geehrte Stadtratsfraktionen,
Sehr geehrte Frau Meier,
sehr geehrte Frau Dr. Kurz-Adam,
sehr geehrte Frau Hügenell,
sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der freien Wohlfahrtspflege und Verbände,
liebe Kolleginnen und Kollegen der Sozialen Arbeit und des Erziehungsdienstes,
die Stadt München plant die Einführung einer wirkungsorientierten Steuerung der Hilfen zur
Erziehung (WSE).
Dem Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) München, der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft (GEW) Stadtverband München sowie den ver.di Vertrauensleuten des
Sozialreferates der Landeshauptstadt München liegt daran, dass sich die Situation der
Klientinnen und Klienten nicht verschlechtert.“ (…)