Archiv der Kategorie: Überregionale sozialpolitische Entwicklungen

Arbeitslosengeld II, Ausländer- und Asylrecht, etc.

AKS Bundestreffen Rückblick und DIverses

  1. Das Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit 2017 an der PH Freiburg mit dem Leitthema: „Wir sind die Guten!? Soziale Arbeit in ein- und ausgrenzenden Verhältnissen…“ ist am 19.11. zu Ende gegangen.
    Über 180 KollegInnen von AKS Gruppen aus Deutschland der Schweiz und Österreich hatten teilgenommen.
    Das nächste Jahrestreffen findet in Leipzig statt.
    Unser Dank gilt dem Aks Freiburg für die tolle und engagierte Ausrichtung des Kongresses!
    Let s get organized!
    Wer sich einem bestehenden Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit anschließen möchte… (unvollständige Liste): Aks Berlin, Aks Erfurt, Aks München, Aks Hannover, Aks Hamburg, Aks Ruhr, Aks Köln, Aks Frankfurt, Aks Dresden, Aks Hamburg, Aks Koblenz, Aks Kiel, Aks Solingen, Aks Münster, Aks Bremen, Aks Rhein-Main, Aks Darmstadt, Aks Nord-Hessen, Aks Niendorf, Aks Rostock, Aks Emden, Aks Marburg, Aks Leipzig, Aks Chemnitz, Aks Cottbus, Aks Potsdam, Aks Ludwigshafen, Aks Würzburg, Aks Landshut (fungierend unter (in)visible borders), Aks Esslingen, unabhängiges Forum für kritische Soziale Arbeit Berlin, Krisoh München.
    Weitere Arbeitskreise sind in Gründung.
    Österreich: Termiten Innsbruck, Resilienz Innsbruck, Kriso Wien
    Schweiz: Kriso Zürich, Kriso Basel, Kriso Bern, Kriso St. Gallen
    We are a movement!

    Kontaktdaten finden sich z.T. hier:
    www.kritischesozialearbeit.de

  2. Vor einigen Tagen hat der AKS München der bayerischen GesamtMAV immerhin 120 Unterschriften übergeben. Wir hoffen es sind viel viel mehr geworden!
    Es kann nicht sein, dass nicht-christliche Mitarbeiter*innen nicht in die Mitarbeitervertretung (entspricht mehr oder weniger den Betriebsräten bei nicht-kirchlichen Einrichtungen) gewählt werden können!
    Weitere Infos zur Unterschriftenkampagne:
    http://www.gamav-bayern.de/lamav/article/landesausschuss-der-mitarbeitervertretungen-der-elkb-und-diakonie-bayern

Mit dem diskriminierenden kirchlichen Arbeitsrecht beschäftigen wir uns seit 5 Jahren. Unsere Positionen und Papiere dazu finden sich auf unserer Homepage: http://www.aks-muenchen.de/download/

Für einen offenen Diskurs über den Entwurf einer neuen Asylberatungsrichtlinie!

Aktuell wird im Sozialministerium an einer neuen Asylsozialberatungsrichtlinie gearbeitet die ab dem 01.01.2018 gelten soll.  Um den Diskurs u.a. auch für die Basis zu öffnen findet Ihr den Entwurf mit der neuen Bezeichnung „Beratungs- und Integrationsrichtlinie“ hier:

Entwurf Beratungs und Integrationsrichtlinie (ehemals Asylsozialberatungrichtlinie) 01.01.2018

Der Entwurf beinhaltet u.a. die Aussage: „Insbesondere soll die Beratung keine Tätigkeit umfassen, die eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordern“ (Punkt 2.1.4) und“ Beratungsleistungen, die nicht dem Zweck der Richtlinie entsprechen, sind förderschädlich und führen zur Kürzung der Zuwendung (Punkt 6.2). Auch ansonsten sind viele Änderungen enthalten die einer Kommentierung bedürfen. Der AKS arbeitet an einer Stellungnahme.

Bayr. Sozialministerium: 1200 Unterschriften für eine unabhängige Asylsozialberatung übergeben

ARTIKEL im Münchner Merkur

https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/fluechtlinge-verbaende-wehren-sich-gegen-einschuechterung-durch-staatsregierung-8315686.html

Süddeutsche Zeitung vom 16.05.2017 – von Dietrich Mittler:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/asylpolitik-protestnote-1.3506050

Hintergrund: Der AKS München übergab  am Montag, den 15.05.2017 im Anschluss an seine Pressekonferenz einem Sprecher des Sozialministeriums die binnen weniger Wochen eingesammelten 1200 Unterschriften für seinen Aufruf „Wir sind SozialarbeiterInnen und keine Abschiebehelfer“ .

Danke an alle UnterstützerInnen!

 

 

Erste Pressemitteilung: Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit positionieren sich gegen den Drohbrief des bayerischen Sozialministeriums

Über 2100 Sozialarbeiter*innen, Anwälte, Ärzte und Ehrenamtliche, sowie über 20 Organisationen (Gewerkschaften, Initiativen und Hochschulen) haben den Aufruf „Wir sind Sozialarbeiter*innen und keine Abschiebehelfer“ vom Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit München unterzeichnet.

Das Bayerische Sozialministerium hatte gedroht die Fördermittel für die Asylsozialberatung zu streichen, falls Sozialarbeitende weiterhin Geflüchtete über Rechtsmittel aufklären.

Hier finden Sie unsere heutige Pressemitteilung: Pressemitteilung 15.05.2017 AKS GEW zum Drohbrief des Sozialministeriums unseren Aufruf: AKSAufrufwirsindkeineAbschiebehelfer und eine eigene Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit Stellungnahme Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit.

Zur Erinnerung: Heute (Montag, 15.05.2017) um 10.30 laden wir (Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Stadtverband München) zu einem Pressegespräch im Münchner Ratskeller (Prälatensaal) ein.

Anschließend werden wir das Sozialministerium aufsuchen, um dem zuständigen Ministerialdirigenten unsere Unterschriftenlisten zu übergeben.

Für etwaige Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

kritischesozialearbeit@gmx.de

0176/84379771