Kategorie-Archiv: Termine und Veranstaltungen

Demo Sa. 4.3.2017 gegen Abschiebelager – Aufruf AKS München

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit möchten wir Sie und Euch – Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und alle anderen Menschen, die mit
Geflüchteten und für Geflüchtete arbeiten, dazu aufrufen, an den Aktionstagen gegen die Abschiebelager in
Bayern teilzunehmen. Unten finden Sie den Link zum Flyer mit Informationen über die Abschiebelager und über
die Aktionstage vom 02. bis 14. März in Ingolstadt. Am Samstag, den 04. März wird es neben anderen
Veranstaltungen auch eine Demonstration geben. Zur Teilnahme an der Demonstration am Samstag, den 04.
März um 15 Uhr möchten wir alle Sozialarbeiter*innen besonders aufrufen.


Unser Aufruf

Ingolstadt Aufruf SozialeArbeit

Gemeinsamer Treffpunkt von uns Sozialarbeiter*innen für die Demonstration:
Um 14:45 Uhr am Paradeplatz in Ingolstadt, beim AKS Transparent „Solidarität statt Ausgrenzung“
Gemeinsamer Zugtreffpunkt in München nach Ingolstadt:
Um 11:00 Uhr, München HBF am Anfang von Gleis 5

Öffentliche Veranstaltungen im Rahmen des AKS Bundestreffens

Im Rahmen des Bundestreffens der Arbeitskreise kritische Sozialer Arbeit finden zwei öffentliche Veranstaltungen statt.

Flyer (pdf) mit dem Programmablauf aks-bundestreffen-endversion

Freitag 11.11.2016 im Haus Gorod. Beginn 18 Uhr
Vortrag und Diskussion:
Prof. Nivedita Prasad (Alice Salomon Hochschule Berlin, Leiterin des Studiengangs Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession)
„Soziale Arbeit mit Geflüchteten – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis“

Die Soziale Arbeit sieht sich aufgefordert, rechtliche Festlegungen, auf deren Grundlage Menschen das Recht auf Aufnahme, Schutz und Unterstützung verwehrt wird, kritisch zu
hinterfragen. Das gilt gleichermaßen für die generelle Schlechterstellung wie für aktuell stattfindende Entrechtungen, vernachlässigende Unterstützung sowie für aufenthaltsbeendende
Maßnahmen (sog. freiwillige Ausreisen und Abschiebungen). Soziale Arbeit muss sich angesichts der strukturellen Rahmenbedingungen positionieren und sich u.a. der Erwartung verweigern, an der Durchsetzung aufenthaltsbeendender Maßnahmen mitzuwirken.
Veranstaltungsort: Haus Gorod. Hansastraße 181, 81373 München (U-Bahnhaltestelle Harras). Der Einlass ist wg Platzkapazitäten beschränkt.

Samstag 12.11.2016 im DGB Haus München. Beginn 20 Uhr
Vortrag und Diskussion:
Prof. Stephan Lessenich (LMU München, Institut für Soziologie)
„Das Ende der Behaglichkeit? Soziale Arbeit im Zeichen der
Aktivgesellschaft“

„Aktivierung“ lautet hierzulande seit mindestens einem Jahrzehnt die
Leitidee politischer Intervention in gesellschaftliche Verhältnisse: Auf
dass es keine soziale Passivität mehr gebe. Vom „Fördern und Fordern“ der eigentätigen Herstellung von Beschäftigungsfähigkeit und der privaten Alters- und Gesundheitsvorsorge bis zum alltäglichen Hohelied auf individuelle „Eigenverantwortung“ und bürgerschaftliches „Engagement“ reichen die politischen Anrufungen des Aktivsubjekts: Was zählt, ist die individuelle Bewegung zum Wohl der persönlichen Entwicklung und des gesellschaftlichen Fortschritts. Stillstand ist Rückschritt, Passivität der Tod – Aktivität hingegen das Leben, Bewegung das Zeichen der Zeit. Wir leben in einer Gesellschaft der permanenten, verallgemeinerten gesellschaftlichen Mobilmachung.

Vor diesem Hintergrund müssen die jüngeren politischen Debatten um Migration und Flucht, um die Aufnahme und Integration von Geflüchteten verwundern. Eigentlich ist der „Flüchtling“ der soziale Prototyp des Aktivsubjekts, das Mensch gewordene Paradebeispiel des „unternehmerischen Selbst“. Dinge angehen, auf die Zukunft setzen, kein Risiko scheuen: Wer würde diese Charaktereigenschaften und Verhaltensorientierungen überzeugender verkörpern und eindrucksvoller
repräsentieren als der Flüchtende, die Geflüchtete? Gleichwohl hat man entsprechende Lobeshymnen auf den zeittypischen „Fremden“ – als Vorbild für Eigenverantwortung und Selbststeuerung, als Held des Alltags in der Aktivgesellschaft, als unternehmerisches Selbst par excellence – einstweilen noch nicht gehört. Ganz im Gegenteil: In der Regel gilt er uns vielmehr als Belastung und Bedrohung, ja geradezu als Heimsuchung.

Der Flüchtling und die Geflüchtete stehen für die Signatur unserer Zeit:
für Mobilität und den Zwang zur Bewegung, für das Ende der Behaglichkeit und den Sprung ins kalte Wasser, für die Nötigung zur Risikobereitschaft und die Möglichkeit des – im Zweifel existenziellen – Scheiterns.

Veranstaltungsort: DGB Haus, Schwanthalerstraße 64, 80336  München
(U-Bahnhaltestelle Hauptbahnhof)

Zudem besteht die Möglichkeit der Teilanahme an folgenden Workshops, ohne für die ganze Tagung angemeldet zu sein:

aks-workshop-asd-rsd-bsa

sowie:
Kirchliches Arbeitsrecht in der Kritik: Weg mit dem diskriminierenden Arbeitsrecht bei den Kirchen und ihren Wohlfahrtsverbänden!
workshop-kirchen-aks-bundestreffen

2. Infoschreiben zum AKS Bundestreffen

Bundestreffen  11. bis 13. November 2016 in München: „Solidarität statt Ausgrenzung – Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Vorbereitungen für das AKS Bundestreffen gehen in eine detailliertere Planung.

Die größte Herausforderung stellt die Bereitstellung von günstigen Übernachtungsplätzen dar, da die Hotelpreise für November aufgrund einer Messe bereits jetzt gehoben sind und noch kräftig ansteigen werden.

Wir freuen uns bis ca. 60 Übernachtungsplätze am Tagungsort (Haus Gorod) zur Verfügung stellen zu können.

Der Preis ist mit 25€ pro Kopf inklusive Frühstück unglaublich niedrig. Die Ausstattung ist schlicht (http://www.kulturzentrum-gorod.de/de/gorod-freut-sich-auf-gaeste) und es handelt sich um 8er Zimmer und einen 24er Schlafsaal mit unterschiedlich abgehängten Bereichen.

Der Haken: Um diese ÜbernachtungsmögIichkeit zu nutzen müsst Ihr euch bis zum 18.09.2016 bei uns verbindlich melden (kritischesozialearbeit@gmx.de).

Wir leiten dann eure Daten (Name, Wohnadresse, Telefonnummer) an das Haus Gorod weiter. Das Haus Gorod wertet dies als verbindliche Anmeldung, damit sie die Plätze sicherstellen können.

Zu den inhaltlichen Vorbereitungen noch folgende Anmerkungen:

Wie üblich wird es Workshops von der AKS Basis geben und einen Austausch zu aktuellen Themen. Falls ihr einen Workshop/eine Arbeitsgruppe gestalten wollt, gebt uns bitte Bescheid

Wir freuen uns zudem, dass Prof. Nivedita Prasad  am frühen Freitag Abend mit uns zu „Soziale Arbeit mit Geflüchteten – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis“ diskutieren wird und Prof. Stephan Lessenich am Samstagabend zur „Externalisierungsgesellschaft“.

 

Nach jetziger Planung wird es mit dem Programm am Freitag, den 11.11. gegen 17 Uhr losgehen. Für Frühankommende organisieren wir noch eine alternative Stadtführung.

Das Bundestreffen wird am Sonntag spätestens um 14 Uhr beendet sein.

Für die Deckung der Unkosten bitten wir um einen Beitrag von 20 € (vor Ort zu zahlen).

Eine Liste anderer Übernachtungsgelegenheiten findet sich hier:

http://www.jiz-muenchen.de/uploads/media/%C3%BCbernachten_in_m%C3%BCnchen.pdf

Anmeldungen für das Bundestreffen bitte mit Namen an kritischesozialearbeit@gmx.de

 

AKS München

 

Kontakt:              kritischesozialearbeit@gmx.de
www.aks-muenchen.de
https://www.facebook.com/pages/AKS-M%C3%BCnchen/759447974127591

AKS Thementreffen

AKS Extratreffen: Austausch zur Auflösung LBS und Spezialisierung der Bezirkssozialarbeit

an interessierte KollegInnen der Sozialen Arbeit, insbesondere des Sozialreferats / LH München

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) München trifft sich in einem extra Treffen am Do., 19.5.2016 um 18 Uhr im „Bei Taki“, St.-Paul-Straße 3, (Nähe U-Bahn Theresienwiese / DGB-Haus) um den Antrag der GroKo-Fraktionen zur möglichen Spezialisierung der Bezirkssozialarbeit zu diskutieren und vor allem wie wir als SozialarbeiterInnen damit umgehen wollen. Was für Chancen bietet dies ggf. für die KlientInnen und für die PraktikerInnen? Was ist man bereit dafür aufzugeben? Was kommt als nächstes?
Akuten Redebedarf gibt es weiterhin zur angekündigten Auflösung der Leitung der Bezirkssozialarbeit (BSA) und der Sozialbürgerhäuser (SBHs)/LBS.

Es wird viel über, aber zu wenig mit den PraktikerInnen gesprochen. Lasst uns auch darüber sprechen, und überlegen wir gemeinsam wie wir dies konstruktiv verändern könnten.

Hier geht es zum Antrag:
https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3851772.pdf

und hier zum SZ Artikel vom 11.5.2016 bzgl. der geplanten Auflösung der Leitung der SBHs/BSA:
http://www.sueddeutsche.de/…/neuorganisation-chefsache-1.29…

AKS Bundestreffen – Save the date

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AKS Bundestreffen

München 11.11.2016-13.11.2016

„Solidarität statt Ausgrenzung – Ansätze kritischer Sozialer Arbeit“

Rechte Bewegungen erstarken. Rassistische Positionen werden salonfähig.
Sozialarbeiter*innen können im Flüchtlingskontext fast nur noch „Krisenmanagement“ leisten: Unter den bestehenden Rahmenbedingungen (Asylpaket 1&2) ist die Handlungsfähigkeit für Professionelle und Betroffene strukturell bedingt nur noch beschränkt gegeben.
Gleichzeitig rücken andere übergeordnete Themen wie z.B. Arbeitslosigkeit und die Verteilungsfrage aus dem Blick- und Diskussionsfeld. Ökonomische Dimensionen sozialer Problemlagen werden auch innerhalb unserer Profession spätestens in der Praxis fast völlig ausgeblendet. Von prekären Arbeitsbedingungen sind wir als Sozialarbeiter*innen oft auch selbst betroffen.
Für eine kritische Soziale Arbeit stellt sich – weiterhin – die Frage, wie und mit welcher Haltung wir in der Praxis arbeiten wollen, welche Ziele wir vertreten und wie wir uns politisch einmischen können.
Wir wollen auch diskutieren, wie wir uns im Alltag organisieren können, um gesund und solidarisch in der Praxis bestehen zu können.

Viele dieser Fragen werden schon lange in den einzelnen Arbeitskreisen kritischer Sozialer Arbeit debattiert.
Wir laden zum Bundestreffen alle AKS-Gruppen sowie alle Interessierten zu einem gemeinsamen Austausch ein.

Making the difference!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Wie vereinbart findet das diesjährige Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit in München statt.
Wir freuen uns über Voranmeldungen an kritischesozialearbeit@gmx.de. Dies erleichtert uns eine gute Planung!

Zum Ablauf:

Die Tagung beginnt am Freitagnachmittag, den 11.11.2016, und dauert bis Sonntag den 13.11.2016 13 Uhr.
Neben der Möglichkeit eines allgemeinen Austauschs, wird es eine ganze Reihe von Workshops geben.
So ihr als Einzelperson oder Gruppe einen Workshop gestalten wollt, gebt uns bitte möglichst bald Bescheid.
Unsererseits planen wir folgende Themen aufzugreifen (Auswahl): kirchliche Arbeitgeber/ Esoterik und Soziale Arbeit/ Krise, Krieg, Prekariat und unsere Rolle als Sozialarbeiter*in/ Umgang mit Rassismus/Klassismus etc. im Kollegenkreis/Arbeitsbelastung ASD/ Totale Institutionen und Soziale Arbeit (mit einem Aktivisten & selbst betroffenen „Regensburger Domspatz“)/Ombudsstellen in der Jugendhilfe etc.

Wir empfehlen für München grundsätzlich eine frühzeitige Hotelreservierung!
Zudem werden wir eine kleine „Schlafplatzbörse“ organisieren.

Für die Teilnahme an der Tagung werden wir vermutlich um einen geringen Unkostenbeitrag (unter 25€) bitten.

Wir freuen uns auf Euch. Mit solidarischen Grüßen,

AKS München

http://www.aks-http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/AKS-Bundestreffen-Save-the-date-11.11.2016-bis-13.11.2016.pdf.de/wp-content/uploads/AKS-Bundestreffen-Save-the-date-11.11.2016-bis-13.11.2016.pdf

AKS- Termine

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– An diesen Donnerstag (25.02.) trifft sich um 19Uhr bei Taki ( Sankt Paulstr. 3, nähe HBF/DGB Haus) die Arbeitsgruppe „Berufsfremde“ zur Vorbereitung der nicht-öffentlichen Veranstaltung am 15.03.
– am 06.03. (Sonntag!) trifft sich die Arbeitsgruppe „Bundestreffen AKS“ ab 13 Uhr (!) bis zum frühen Abend – Ort auf Anfrage. Hier bereiten wir unser Bundestreffen im November weiter vor.
– am 15.03. (Dienstag) findet unser nicht-öffentliches Fachgespräch „Berufsfremde“ mit der Sozialreferentin, ArbeiternehmervertreterInnen und Geschäftsführern statt.
– am 17.03. findet ab 19 Uhr das nächste reguläre AKS-Treffen statt (Ort: „bei Taki“ Sankt Paulstr. 3, nähe HBF/DGB Haus)

AKS – Bundestreffen in München – Save the date

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Das Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit findet in München vom 11.11.2016 bis 13.11.2016 statt.
Wo? Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaften, Am Stadtpark 20, 81243 München

Im März werden wir aller Vorausicht nach ein Fachgespräch zum Thema „Fachfremde in der Sozialen Arbeit“ realisieren.
Anfang April ist eine Exkursion nach Bristol angedacht. Hier werden wir Einrichtungen besuchen, sowie die Jahrestagung vom Social Work Action Network mit dem Titel: „Radical social work in the 21st century: Developing new strategies and building coalitions of resistance“.

Wer 8a will, muss 1a zahlen!


Streikposten am Sozialbürgerhaus Nord:
Am nächsten Dienstag, den 02.06.2015, organisieren wir vom AKS (Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit) wieder einen Streikposten.
Jede(r) der dazustoßen mag ist herzlich willkommen!
Treffpunkt ist um 7.45 Uhr beim nördlichen U Bahnausgang am Frankfurter Ring/Ecke Knorrstraße. Flyer sind schon kopiert. Es wird wie bei unserer letzten Aktion wieder 1-1,5 Stunden dauern.
Die Endversion unseres Streikflyers findet sich hier:
http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/AKS_Streikflyer-3.1-ohnevi.docx
Weitere Informationen hier:
https://www.facebook.com/pages/AKS-M%C3%BCnchen/759447974127591

Der AKS München stellt sich am Donnerstag im DGB Haus vor: Do. 21.5. von 13 – 14.30 Uhr „Möglichkeiten der gewerkschaftlichen und fachpolitischen Beteiligung – auch nach dem Streik.“ AG Sozialdienst:
1. Vorstellung AKS München [1] (Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit),
2. ver.diBetriebsgruppe/Vertrauensleute Sozialreferat,
3. ver.di Fachgruppe Sozial. Kinder- und Jugendhilfe.
4. Und die noch offene Frage an uns alle: „Wie
weiter mit der AG Sozialdienst nach dem Streik?“

AKS Veranstaltung mit Manfred Kappeler am 28.10.2014

Einladungsflyer zum Download als pdf: aks 28 10 2014 geschlossene Unterbringung Flyer

Am 28.10.2014 lädt der AKS-München gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Manfred Kappeler ein.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im DGB Haus in der Schwanthalerstr..

Prof. Kappeler ist in der Heimkampagne der 60er und 70er Jahren aktiv gewesen und auch in der Gegenwart ein wichtiger Akteur im Rahmen der Aufarbeitung des Unrechts gegenüber der Heimkinder. Seit seiner Pensionierung  2005 unterstützt er die Initiative der ehemaligen Heimkinder. In diesem Rahmen hat er auch als Experte an Veranstaltungen des Bayerischen Landtags teilgenommen.

Thema ist die „Geschlossene Unterbringung“ in der Kinder-Jugendhilfe.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung!
Prof. Kappeler wirft in seinem Vortrag den Blick auf die Situation der Kinder und Jugendlichen während der geschlossenen Unterbringung (GU). Was hat sich in den letzten 40 Jahren seit der sog. Heimkampagne geändert? Ist die geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen nun professioneller, gar aus Sicht der betroffenen Kinder und Jugendlichen akzeptierter, weil „humaner“? Oder ist die GU als Verletzung der Menschenwürde und der Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen, aber auch wegen ihrer negativen Rückwirkungen auf die ganze Kinder- und Jugendhilfe abzulehnen?
Der Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit will, aufgrund der aktuellen Entwicklung bzgl. steigender Fallzahlen, zu diesem Thema eine kritische Debatte führen. Auch im Vorfeld wurde intern kontrovers diskutiert, ob eine Unterbringung im geschlossenen Rahmen strikt abzulehnen ist oder als „letzte Möglichkeit der Jugendhilfe“ verstanden werden kann, die jedoch im Einzelfall laufend im Sinne des jungen Menschen reflektiert und hinterfragt werden muss.
Was kann man aus der Vergangenheit lernen, wenn man sagt die GU ist ein zu vermeidendes aber letztlich legitimes, weil notwendiges Mittel?
Was kann man aus der Vergangenheit lernen, wenn man die historische, radikale Kritik an der GU auf heute überträgt wo die geschlossene Unterbringung wieder zu nimmt?
Was hat sich verändert? Was muss sich verändern?

Moderation: Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit(AKS), München

Dienstag, 28. Oktober 2014 18.30 Uhr
DGB Haus, Schwanthalerstraße 64

 

Der aks feiert! 4.07.2014

Was?

Drei Jahre Arbeitskreis kritische Sozialarbeit:

Drei Jahre kritischer und fachlicher Austausch
Drei Jahre Kampf gegen Einsparmaßnahmen, Ausgrenzung, Individualisierung und andere Zumutungen
Drei Jahre öffentliche Veranstaltungen und Diskussionen zu Brennpunktthemen
Drei Jahre voller Aktivität, Engagement und ungefragter Einmischung


Mit wem?

Freundinnen und Freunde
Mitstreiter*nnen
Sympathisant*nnen
Kooperationspartner*nnen

Womit?

Mit Essen und Trinken
Mit Musik und Tanz
Mit einem Liveauftritt von Sqeezebox (Klezmer)
Mit Begeisterung

Wann und wo?

04.07.2014
ab 19 Uhr
„Bei Taki“
St.Paul-Str. 3
80336 München

Unkostenbeitrag
Buffet 5 €
Getränke 2 €

Nur wegen der Planung: Sagt uns wenn möglich doch einfach zu (und ob ihr Essen wollt)! kritischesozialearbeit@gmx.de

Flyer: http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/AKS-Einladung-1.jpg

Wirkungsorientierte Steuerung im Kinder- und Jugendhilfeausschuss


Am 3.6. wird die Fortführung der wirkungsorientierten Steuerung im Kinder- und Jugendhilfeausschuss debattiert (ab 9 Uhr, großer Sitzungssaal, Rathaus).

Die Unterlagen zur Sitzung mit weiterführenden Informationen zu den Planungen finden sich online hier: http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=3322268

Informationen zur wirkungsorientierten Jugendgerichtshilfe hier:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=3101141

 

Nachtrag : Wie befürchtet gingen die Anträge im Kinder-und Jugendhilfeausschuss durch. Die Linke hat Kritik am Konzept geübt und eine Stadtratsanfrage zum Thema realisiert. Dieser findet sich hier:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_antrag_dokumente.jsp?risid=3384023


Die wirkungsorientierte Steuerung wird wie vorgesehen umgesetzt werden. Der AKS wird natürlich auch weiterhin am Thema bleiben und die Etablierung kritisch begleiten.

In Planung

u.a. zwei Fachveranstaltungen im Sommer/Herbst (übergeordnete Themen „Jugendhilfe“ und „Armut/SGBII“, werden noch präzisiert), ein Austausch zur wirkungsorientierten Steuerung mit der Stadt München, sowie eine Feier zum dreijährigen Bestehen vom AKS am 04.07.2014.

Die nächsten offenen Termine zu denen alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind:  10.04.14,  08.05.14, 26.06.2014 je ab 19 Uhr bei Taki Sankt Paulstr. 3.

2. Berliner Arbeitstagung kritische Soziale Arbeit. Einmischen – Strategien und Gegenwehr

Folgend ein Hinweis zu einer Tagung zur überregionalen Vernetzung:

10. und 11. Oktober 2014 in Berlin (Pumpe e.V.)
„Liebe MitstreiterInnen: Es geht weiter!

Die neue Tagung versteht sich als Fortsetzung und Weiterentwicklung der Tagung vom 21. Juni 2011 „Aufstehen – Widersprechen – Einmischen. Gemeinsame Wege aus der neoliberalen Falle.“
Bei der Tagung 2011 stand die Analyse der gegebenen Verhältnisse in der Sozialen Arbeit im Vordergrund und wir haben erste Überlegungen angestellt, wie wir diesen Zumutungen und Verwerfungen gemeinsam begegnen könnten (vgl. „Zukunftswerkstatt Soziale Arbeit“ 2012).

In der Zwischenzeit hat sich viel getan auf der Bühne der kritischen Sozialen Arbeit. Der Widerstand regt sich an Hochschulen und in der Praxis.
Dennoch gibt es sehr viele KollegInnen, die zu den Verhältnissen schweigen oder sich an die neoliberale Sozialpolitik gewöhnt haben.
Gleichzeitig sind die Bedingungen für unsere KlientInnen und für unsere Profession in vielen Städten und Gemeinden noch brisanter geworden. Wir leiden unter prekären Arbeitsbedingungen, Überlastung und fachlich unzumutbaren Anforderungen und Strukturen.
An einigen Stellen sind die Bedingungen inzwischen offen sichtbar an ihre Grenzen gestoßen und die Auseinandersetzung ist in ein neues Stadium eingetreten. Wir solidarisieren uns z.B. mit den KollegInnen der Berliner Jugendämter, die derzeit mit Aktionen auf ihre Lage aufmerksam machen.

Wir meinen, es ist an der Zeit, uns erneut auszutauschen und uns gegenseitig unserer Solidarität und unserer Kraft zu versichern:
Im Mittelpunkt der neuen Tagung werden die möglichen und schon gelebten Strategien der Gegenwehr vorgestellt, diskutiert und entwickelt.“

Erster Bericht zur WSE Veranstaltung


Ab S.18 findet sich ein Artikel der GEW zu unserer Veranstaltung zur wirkungsorientierten Steuerung die mit über 250 BesucherInnen sehr gut besucht war: http://www.gew-bayern.de/fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS13_11/DDS_11-2013.pdf (Novemberausgabe der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)

***** Wie wirkt die wirkungsorientierte Steuerung? *****

Über 250 Teilnehmer_innen aus der Sozialarbeitspraxis, Wissenschaft und Politik.

Drei Stunden geballter Inhalt und divergierende Positionen.

Unsere Veranstaltung zur „Wirkungsorientierten Steuerung“ ist auf großes Interesse gestoßen.

In Kürze werden hier noch zwei Tagungsberichte  eingestellt.

 

*****Das Vortragsmanuskript von Prof. Andreas Polutta zum DOWNLOAD als PDF*****:

Polutta WSE Muenchen Manuskript_10_2013

 

Wir werden natürlich auch über neue Entwicklungen berichten.

 

Der AKS wird weiter am Thema bleiben.

Wer Interesse hat sich an den Diskussionen zur weiteren Vorgehensweise zu beteiligen, ist herzlich zu unserem nächsten AKS-Treffen eingeladen:

DO 31. 10 ab 17 Uhr (!).  Wie immer „bei Taki“ Sankt Paulstr. 3, gleich bei der  U-Bahn-Haltestelle Theresienwiese.

Wir freuen uns auch über Feedback zur Veranstaltung: kritischesozialearbeit@gmx.de

 

 

 

 

Dokumente zur wirkungsorientierten Steuerung

AKS-Veranstaltungsbericht zur wirkungsorientierten Steuerung 12 2013 AKS Bericht WSE Veranstaltung Oktober 2013

Positionspapier vom AKS München zur Wirkungsorientierten Steuerung Position des AKS zu WSE

Ab S.18 findet sich ein Artikel der GEW zu unserer Veranstaltung zur wirkungsorientierten Steuerung die mit über 250 BesucherInnen sehr gut besucht war: http://www.gew-bayern.de/fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS13_11/DDS_11-2013.pdf (Novemberausgabe der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)

Vortragsmanuskript von Prof. Polutta bezüglich unserer Veranstaltung am 8.10.
http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/Polutta-WSE-Muenchen-Manuskript_10_2013.pdf

Handreichung der Stadt München zu WSE
http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/Handreichung-zur-Wirkungsorientierten-Steuerung-Stadt-München.pdf

Offener Brief vom AKS 05 2013
http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/Offener_Brief_WSE-04-2013.pdf

Veranstaltungsflyer
http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/Flyer-WSE-Veranstaltung-8.10..pdf

Artikel zu WSE von P. Heinze
http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/WSE-Digitalisierung-SozArbeit.pdf

Zwischenbericht WSE für den Münchner Stadtrat (allerdings von 2011)
EXTERN zum freien Download: http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/2336745.pdf

Nachtrag:
Bericht zur AKS Veranstaltung zu WSE ab S.18 http://www.gew-bayern.de/fileadmin/uploads/DDS-hefte/DDS13_11/DDS_11-2013.pdf

Empfohlene Texte:
Albus, Stefanie/Micheel/Heinz-Günter/Polutta, Andreas (2011): Der Wirkungsdiskurs in der Sozialen Arbeit und seine Implikationen für die empirische Sozialforschung. Ein Forschungsessay. In: Oelerich, Gertrud/Otto, Hans-Uwe (Hg.): Empirische Forschung und Soziale Arbeit. Ein Studienbuch. Wiesbaden: VS-Verlag
Ziegler, Holger (2013): Wirkungsforschung-über Allianzen von Evaluation und Managerialismus und die Möglichkeit erklärender Kritik. In Schimpf, Elke; Stehr, Johannes (Hrsg.): Kritisches Forschen in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden: VS-Verlag.
Maria Kurz-Adam Die Sorge um das Subjekt – Anmerkungen zur aktuellen Steuerungsdebatte in der Kinder und Jugendhilfe zum freien Download, EXTERN: http://www.verlag-neue-praxis.de/wp-content/uploads/2011/12/np6-11-kurz-adam.pdf
Otto, H.-U., Polutta, A., & Ziegler, H. 2010. “Zum Diskurs um evidenzbasierte Soziale Arbeit”, in: H.-U. Otto, A. Polutta, & H. Ziegler (Eds), What Works – Welches Wissen braucht die Soziale Arbeit?.Opladen: Budrich, 7–25.
Albus, S., & Ziegler, H. 2013. “Wirkungsforschung”, in: G. Gunther (Ed), Adressaten, Nutzer, Agency. Akteursbezogene Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit.Wiesbaden: Springer Verlag, 163–180.

 


Wie wirkt wirkungsorientierte Steuerung?

Themenabend Wirkungsorientierte Steuerung


Der Flyer zur Veranstaltung zum Download als pdf:

Flyer WSE Veranstaltung 8.10.

 

Vortrag von
– Prof. Dr. Andreas Polutta (Duale Hochschule Baden-Württemberg
Villingen-Schwenningen).
Podiumsdiskussion mit
– Brigitte Meier – Sozialreferentin der Landeshauptstadt München;
– Dr. Maria Kurz-Adam – Jugendamtsleiterin Landeshauptstadt München
(angefragt);
– VertreterInnen der Sozialarbeitsbasis von freien und öffentlichen
Trägern.
Moderation
– Prof. Dr. Juliane Sagebiel (Hochschule für angewandte Wissenschaften
München,
Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften).

Dienstag, 8.10.2013 um 18 Uhr
DGB Haus, Grosser Saal,
Schwanthalerstr. 64, 80336 München

Die Veranstaltung wird unterstützt durch ver.di München – Fachbereich 3
(Gesundheit
und Soziales) und Fachbereich 7 (Gemeinden) sowie GEW München.

Nicht ducken – mucken!

Ein Artikel zur AKS-Veranstaltung am 03.04.2013 mit Prof. Frank Bettinger, erschienen in der DDS, findet sich zum Download (PDF) hier: Nicht ducken – mucken!

Anfang April fanden sich etwa 50 Studierende, Lehrende und Praktiker*innen Sozialer Arbeit im Münchner DGB-Haus zu einer gemeinsamen Veranstaltung des »Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit München« und der Gewerkschaft Er ziehung und Wissenschaft mit Prof. Dr. Frank Bettinger ein. Titel der Veranstaltung war »Politik, Politisierung und Soziale Arbeit«. (…)
Nicht ducken – mucken!

Vorankündigung – Wirkungsorientierte Steuerung (Update)


Am 08. Oktober 2013 organisiert der AKS gemeinsam mit Gewerkschaften eine Veranstaltung mit Podiumsdiskussion zur wirkungsorientieren Steuerung in den Hilfen zur Erziehung.
Vorausgegangen waren monatelange interne Diskussionen, sowie ein offener Brief von AKS, ver.di, GEW an die Stadt München, vgl. http://www.aks-muenchen.de/?p=1079

Mit dabei:
Beschäftigte von der Basis (BSA / freie Träger)
Stadt München (Sozialreferentin)
Prof. Andreas Polluta (Duale Hochschule Baden Württemberg Villingen Schwenningen)

Nähere Informationen in Kürze.