Leseempfehlungen: „Another Social Work is Possible!’ Reclaiming the Radical Tradition“ und „Schwarzbuch Soziale Arbeit“

1.
Zum freien Downlaod (über den Indosow -Promotionsstudiengang Social Work) gibt es eine Publikation: „Theories and methods of Social Work“.
Diese beinhaltet einen sehr interessanten Text zu „radical social work“ (im Deutschen mit „kritische Soziale Arbeit“ zu übersetzen) von Iain Ferguson, der auch zwei Bücher zum Thema publiziert hat. Der Titel seines Artikels lautet „Another Social Work is Possible!’ Reclaiming the Radical Tradition“ (pdf S.81-99)
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=radical%20social%20work&source=web&cd=31&ved=0CCMQFjAAOB4&url=http%3A%2F%2Fwww.indosow.net%2Findex.php%3Foption%3Dcom_rokdownloads%26view%3Dfile%26task%3Ddownload%26id%3D13%253Atheories-and-methods-of-sw%26Itemid%3D114&ei=K6PgTvSyEcaq-gaz1N3fBQ&usg=AFQjCNEy4KzL6t2Qlbu6SdzIv043xBzEKg&cad=rja

2.
Das „Schwarzbuch Soziale Arbeit“ erscheint dieser Tage in einer 2. und überarbeiteten Auflage. Die Autorin Prof. Mechthild Seithe ist eine der Hauptorganisatorinnen der Tagung kritischer Sozialer Arbeit „Aufstehen. Widersprechen. Einmischen.“ im Juli 2011 in Berlin gewesen. Bereits die erste Auflage kann als ein Standartwerk zur aktuellen Lage der Sozialen Arbeit gesehen werden (inkl. Arbeitsbedingungen Sozialer Arbeit). Eine Rezension der ersten Ausgabe findet sich z.B. hier http://www.socialnet.de/rezensionen/9482.php

Nächste Termine + Kurzbericht vom letzten Treffen

Die nächsten offenen Treffen des AKS finden im Eine Welt Haus statt (Schwanthaler 80, Restaurant/Cafe).
Jeweils donnerstags ab 19 Uhr am:

15.12.2011
19.01.2012
23.02.2012

Kurzbericht:
Hauptthema ist am 10.11. u.a. das Thema Wohnungslosigkeit (Unterkunftsanlagen, Pensionen, bürokratische Verfahrenswege, Umstrukturierungsplanungen der Stadt München) gewesen. Es wurden intensiv Fragen diskutiert und formuliert, die mit Kooperationspartnern zeitnah an das Wohnungsamt geschickt werden.
Besonders gefreut haben wir und über den regen Zulauf interessierter Personen.
Für das nächste Thema wurde das – bereits mehrfach verschobene Thema – Recht auf Hilfe festgelegt. Es sei darauf hingewiesen, dass es aktuell eine Initiative gibt die versucht den Rechtsanspruch auf Jugendhilfe abzuschaffen! vgl. z.B. http://sozialearbeit.einmischen.info/__oneclick_uploads/2011/10/munder-bessere_kinder-und_jugendhilfe-14-09-111-1.pdf Sollten sich die Planungen präzisieren ist Widerstand gefragt – möglicherweise würden wir uns im Rahmen vom AKS mit dem Thema intensiver beschäftigen.