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Bundestreffen im November

Das Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit wird vom 16.-18.11.2018 in den Räumlichkeiten der HTWK Leipzig stattfinden.

Wer sich einem bestehenden Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit anschließen möchte… (unvollständige Liste): Aks Berlin, Aks Erfurt, Aks München, Aks Hannover, Aks Hamburg, Aks Ruhr, Aks Köln, Aks Frankfurt, Aks Dresden, Aks Hamburg, Aks Koblenz, Aks Kiel, Aks Solingen, Aks Münster, Aks Bremen, Aks Rhein-Main, Aks Darmstadt, Aks Nord-Hessen, Aks Niendorf, Aks Rostock, Aks Emden, Aks Marburg, Aks Leipzig, Aks Chemnitz, Aks Cottbus, Aks Potsdam, Aks Ludwigshafen, Aks Würzburg
Weitere Arbeitskreise sind in Gründung.
Österreich: Termiten Innsbruck, Kriso Wien
Schweiz: Kriso Zürich, Kriso Basel, Kriso Bern, Kriso St. Gallen
We are a movement!

Folgend eine unvollständige Auflistung der Facebookseiten lokaler Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit:

AKS Berlin:
https://www.facebook.com/Arbeitskreis-Kritische-Soziale-Arbeit-Berlin-189742194523135/

Unabhängiges Forum kritischer Sozialer Arbeit Berlin:
https://www.facebook.com/Unabh%C3%A4ngiges-Forum-Kritische-Soziale-Arbeit-129855257142898/

Bremen, Bremer Bündnis Soziale Arbeit
https://m.facebook.com/profile.php?id=522765021222104&ref=content_filter

AKS Chemnitz:
https://www.facebook.com/akschemnitz/?ref=br_rs

AKS Darmstadt:
https://www.facebook.com/kritischesozialearbeitda/?ref=br_rs

AKS Dresden:
https://www.facebook.com/groups/132537590147229/?ref=br_rs

AKS Frankfurt:
https://www.facebook.com/aksffm/?ref=br_rs

AKS Hamburg und Umgebung:
https://m.facebook.com/groups/494721257230053

AKS Hannover:
https://www.facebook.com/akshannover/?ref=br_rs

AKS Kiel:
https://www.facebook.com/aks.kiel/?ref=br_rs

AKS Koblenz:
https://www.facebook.com/kritischesozialearbeitkoblenz/?ref=br_rs

AKS Köln:
https://www.facebook.com/akskoeln/?ref=br_rs

Landshut Invisible Borders
https://www.facebook.com/InvisibleBorders/

AKS Leipzig:
https://www.facebook.com/pg/aksleipzig/about/?ref=page_internal

AKS Marburg:
https://www.facebook.com/aksmarburg/

AKS München:
https://www.facebook.com/AKSMuenchen/?ref=br_rs

Kritisch-solidarische Hochschulstudierende München:
https://www.facebook.com/Krisoh-1511719435615760/

AKS Wiesbaden, Rhein/Main:
https://www.facebook.com/akswibarm/?ref=br_rs

AKS Würzburg:
https://www.facebook.com/akswuerzburg/?ref=br_rs

SCHWEIZ
Kriso Bern:
https://www.facebook.com/kriso.bern/

Kriso Basel:
https://www.facebook.com/krisobasel/

Kriso Zürich:
https://www.facebook.com/kritische.sozialearbeit/?ref=br_rs

ÖSTERREICH:
Resilienz Innsbruck: https://www.facebook.com/resilienz.AB/

Überregional – Gruppe kritische Soziale Arbeit:
https://www.facebook.com/groups/249090385116954/

Was läuft beim aks…?

Weiterhin beschäftigen wir uns mit der desaströsen bayerischen Integrations und Beratungsrichtlinie.
Redebeiträge für den Drogentotengedenktag im Juli, einem Dialogforum zu den Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit, werden vorbereitet.
Drei Lehraufträge, die vom Aks an verschiedenen bayerischen Hochschulen durchgeführt werden, sind in Arbeit. Den dienstherreneigenen Studiengang Sozialer Arbeit (Stellungnahme vom November siehe „Dokumente“) und die Umstrukturierungen im Sozialreferat (zwei Dienste Modell) begleiten wir kritisch. Wir besuchen gemeinsam Demonstrationen (zuletzt PAG, als nächstes Afd Bundestreffen in Augsburg), beteiligen uns als Arbeitskreis beim Münchner Bündnis Solidarity City und bei diversen Veranstaltungen. Wir besuchen Tagungen, bearbeiten im Tagesgeschäft diverse Anfragen und bereiten einen Workshop zum Thema duales Studium vor.
Im November (16.11. – 18.11. in Leipzig) geht es zum Bundestreffen der Arbeitskreise kritischer Sozialer Arbeit.
Das alles ist durch das Engagement vieler Aktiver möglich. Wir organisieren uns zwischen den regulären monatlichen Plenumstreffen in Unterarbeitsgruppen, um trotz der Themenvielfalt arbeitsfähig zu sein.
Wer Lust hat uns kennen zu lernen, aktiv zu werden, ist herzlich zu unserem nächsten Treffen am 12.07. eingeladen. Wir sind immer offen für neue Themen und Initiativen.

Neues Selbstverständnis vom AKS München

Wir haben nach fast einjähriger Diskussion gestern im Plenum unser neues Selbstverständnis verabschiedet:

Als Pdf hier: Selbstverständnis_AKS_Muenchen_März2018-Endversion

Präambel: Unser Selbstverständnis dient als Basis für das gemeinsame Arbeiten. Es kann und soll deshalb in einem fortdauernden Prozess an veränderte Rahmenbedingungen unserer Arbeit und Veränderungen der politischen Landschaft angepasst werden.

Wer wir sind
Der „Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit München“ (AKS München) ist ein Zusammenschluss von in der Sozialen Arbeit Tätigen, Studierenden und Lehrenden im Großraum München. Der AKS München gründete sich im März 2011 in der Denktradition der Kritischen Sozialen Arbeit, deren Wurzeln bis in die
späten 1960er-Jahre zurückreichen. Der AKS München arbeitet unabhängig, steht jedoch in Verbindung mit emanzipatorischen Bewegungen, den Arbeitskreisen Kritischer Sozialer Arbeit im In- und Ausland und Gewerkschaften. Die regulären monatlichen Treffen stehen allen Interessierten offen.

Was wir unter Kritischer Sozialer Arbeit verstehen

Als Sozialarbeiter*innen arbeiten wir häufig mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Als kritische Sozialarbeiter*innen begreifen wir „Soziale Probleme“ nicht über individuelle Zuschreibungen, sondern verweisen auf konkrete gesellschaftliche Bedingungen als Ursache für deren Entstehung: die zunehmende Neoliberalisierung von Politik und Gesellschaft, die Privatisierung von öffentlichen Räumen und Angeboten, wirtschaftliche Krisen, prekäre Arbeitsbedingungen, Umweltzerstörung, Krieg und Flucht. Hieraus ergeben sich Ausgrenzungs- und Ausschlussprozesse, gesellschaftliche Entsolidarisierung, wachsende Ungleichheit und prekäre Lebensbedingungen; die sozialen Sicherungssysteme werden – politisch gewollt – ausgehöhlt. Parallel dazu erleben wir eine zunehmende Überwachung und den Ausbau repressiver ordnungspolitischer Maßnahmen.
Zu unserem Verständnis von Kritischer Sozialer Arbeit gehört die Problematisierung von Machtstrukturen, die diesen Prozessen zugrunde liegen; wir fragen auch, inwieweit wir als Sozialarbeiter*innen diese reproduzieren. Soziale Arbeit als Profession bewegt sich in einem etablierten System aus staatlichen Rahmenbedingungen, ideologischen Vorgaben von Trägern und Kirchen, Gesetzen und Marktmechanismen; innerhalb dieses Systems etabliert Soziale Arbeit immer wieder
erfolgreich progressive und emanzipatorische Arbeitsansätze und Methoden wie die Gemeinwesenarbeit, parteiische Frauen- und Mädchenarbeit und akzeptierende Suchthilfe. Sozialarbeiter*innen sehen sich zunehmend mit Wirtschaftlichkeits- und Effizienzansprüchen konfrontiert und weiterhin teilweise
prekären Beschäftigungsverhältnissen und Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Als kritische Sozialarbeiter*innen analysieren und hinterfragen wir die gängige professionelle Praxis unter diesen Aspekten.

Wofür wir uns einsetzen
Wir setzen uns dafür ein, strukturelle Ungleichbehandlung, Ausschluss- und Diskriminierungsprozesse sichtbar zu machen und ihnen entgegenzuwirken. Unsere Arbeit will informieren, provozieren und Befreiungshandeln anstoßen; gemeinsam setzen wir uns aktiv und widerständig für benachteiligte Menschen ein. Indem wir Zusammenhänge benennen, Bildungsprozesse anstoßen und Öffentlichkeit generieren, erzeugen wir ein kritisches Bewusstsein bei den Adressat*innen Sozialer Arbeit und im Bereich der Sozialen Arbeit tätigen, lehrenden und studierenden Personen, Politiker*innen und den Mitgliedern unserer Stadtgesellschaft; wir erarbeiten Handlungsalternativen, entwickeln Perspektiven und stoßen widerständiges Handeln und Veränderungsprozesse an.

Konkrete Aktivitäten:
• Kritische Reflexion (Themenabende, Fachtage, Publikationen, Recherche, Unterstützung
kritischer Forschung)
• Positionierung zu (sozial-)politischen Entwicklungen, Entscheidungen und Ereignissen innerhalb
der Sozialen Arbeit und der Politik des Sozialen (Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit,
Aufklärungsarbeit)
• Aufbau von Gegenmacht durch Vernetzung und Bündnisarbeit unter anderem mit
Betroffenengruppen, Gewerkschaften, Verbänden, Wissenschaft und Hochschule,
Ansprechpartner*innen in Medien, Parlamenten und Parteien, thematischen Bündnissen oder
Initiativen
• Solidarität bekunden mit Menschen in sozialen Schwierigkeiten
Themenbereiche unserer Arbeit aus den letzten Jahren:
• Staatliche Eingriffe in die Asylsozialberatung in Bayern
• Diskriminierung im kirchlichen Arbeitsrecht
• Dienstherreneigene Studiengänge Sozialer Arbeit
• Fachliche Beratung zum Rechtsdienstleistungsgesetz
• Kritische Begleitung der Einführung „Wirkungsorientierter Steuerung“ in der Kinder- und
Jugendhilfe in München
• Kritische Auseinandersetzung mit dem Ausbau der geschlossenen Unterbringung durch die
Jugendhilfe
• SGBVIII-Reform
• u. v. m.