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Gegen das Genderverbot

Der AKS-München stellt sich klar gegen das Genderverbot.

Das „Genderverbot“ der Bayerischen Staatsregierung ist ein Rückschritt für die sprachliche Vielfalt und den respektvollen Diskurs in unserer Gesellschaft. Es verwehrt die Möglichkeit, geschlechtergerechte Sprache zu fördern und trägt zu einer exklusiven und diskriminierenden Atmosphäre bei. Es ist unerlässlich, dass staatliche Institutionen die Entwicklung einer inklusiven Sprache unterstützen, um allen Menschen gerecht zu werden.

Weitere Stellungnahmen zum Verbot geschlechtergerechter Sprache findet ihr hier:

https://www.geschlechtergerechtesprache.de/#top

https://www.lakof-bayern.de/nachrichten/nachrichten/stellungnahme-zum-kabinettsbeschluss-der-bayerischen-staatsregierung-vom-19-03-2024-bzgl-der-gendergerechten-sprache

https://verfassungsblog.de/verfassungswidrige-sprachverbote/

Petitionen/Offener Brief unterzeichnen:

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-das-genderverbot

https://www.geschlechtergerechtesprache.de/#unterzeichnen

Pro Choice: Für sexuelle Selbstbestimmung -gegen den „Marsch fürs Leben“!

Der aks München unterstützt den Aufruf des „Pro Choice Bündnis München“: Am Samstag, den 13. April 2024 gehen wir gemeinsam um 10:30 Uhr am Odeonsplatz für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße.

Am 13.4.2024 wollen radikale Abtreibungsgegner*innen erneut mit ihrem „Marsch fürs Leben“ durch München ziehen. Der Marsch ist eines der größten Events dieser Szene mit steigenden Teilnehmer*innenzahlen und ein relevanter Ort rechter Vernetzung.

Das Thema reproduktive Rechte ist ein zentrales Betätigungsfeld rechter Bewegungen weltweit. Ihr Kampf gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche fungiert als Brücke zwischen fundamentalistisch christlichen, konservativen und extrem rechten Akteur*innen. In Deutschland ist dieser spezielle Aspekt des rechten Kulturkampfs bislang noch weniger weit vorgedrungen als dies andernorts bereits der Fall ist – das wird aber nicht so bleiben, wenn diese Raumnahme unwidersprochen bleibt.

Mehr dazu: https://pro-choice-muc.net

Geflüchtete Frauen* schützen!

Der Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit München ist Mitunterzeichner*in des offenen Briefs des Münchner Aktionsbündnis für geflüchtete Frauen.

Dieses wendete sich mit großer Besorgnis über die aktuelle Flüchtlings- und Asylpolitik an Ministerpräsidenten Dr. Söder, Staatsministerin Gerlach, Staatsminister Herrmann und Staatsministerin Scharf.

Die Einführung einer Bezahlkarte und die Verlängerung der Bezugsdauer von Grundleistungen nach dem AsylbLG hätten drastische Auswirkungen auf die Situation geflüchteter Frauen*, Kinder und anderer vulnerabler Personengruppen.

Zusätzliche restriktive Maßnahmen im Asyl- und Aufenthaltssystem werden Frauen und Kinder nicht schützen und verstoßen gegen die Istanbul-Konvention zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.

Den gesamten Brief findet Ihr hier.