2. Berliner Arbeitstagung kritische Soziale Arbeit. Einmischen – Strategien und Gegenwehr

Folgend ein Hinweis zu einer Tagung zur überregionalen Vernetzung:

10. und 11. Oktober 2014 in Berlin (Pumpe e.V.)
„Liebe MitstreiterInnen: Es geht weiter!

Die neue Tagung versteht sich als Fortsetzung und Weiterentwicklung der Tagung vom 21. Juni 2011 „Aufstehen – Widersprechen – Einmischen. Gemeinsame Wege aus der neoliberalen Falle.“
Bei der Tagung 2011 stand die Analyse der gegebenen Verhältnisse in der Sozialen Arbeit im Vordergrund und wir haben erste Überlegungen angestellt, wie wir diesen Zumutungen und Verwerfungen gemeinsam begegnen könnten (vgl. „Zukunftswerkstatt Soziale Arbeit“ 2012).

In der Zwischenzeit hat sich viel getan auf der Bühne der kritischen Sozialen Arbeit. Der Widerstand regt sich an Hochschulen und in der Praxis.
Dennoch gibt es sehr viele KollegInnen, die zu den Verhältnissen schweigen oder sich an die neoliberale Sozialpolitik gewöhnt haben.
Gleichzeitig sind die Bedingungen für unsere KlientInnen und für unsere Profession in vielen Städten und Gemeinden noch brisanter geworden. Wir leiden unter prekären Arbeitsbedingungen, Überlastung und fachlich unzumutbaren Anforderungen und Strukturen.
An einigen Stellen sind die Bedingungen inzwischen offen sichtbar an ihre Grenzen gestoßen und die Auseinandersetzung ist in ein neues Stadium eingetreten. Wir solidarisieren uns z.B. mit den KollegInnen der Berliner Jugendämter, die derzeit mit Aktionen auf ihre Lage aufmerksam machen.

Wir meinen, es ist an der Zeit, uns erneut auszutauschen und uns gegenseitig unserer Solidarität und unserer Kraft zu versichern:
Im Mittelpunkt der neuen Tagung werden die möglichen und schon gelebten Strategien der Gegenwehr vorgestellt, diskutiert und entwickelt.“

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