Archiv der Kategorie: AK-Intern

Der aks feiert! 4.07.2014

Was?

Drei Jahre Arbeitskreis kritische Sozialarbeit:

Drei Jahre kritischer und fachlicher Austausch
Drei Jahre Kampf gegen Einsparmaßnahmen, Ausgrenzung, Individualisierung und andere Zumutungen
Drei Jahre öffentliche Veranstaltungen und Diskussionen zu Brennpunktthemen
Drei Jahre voller Aktivität, Engagement und ungefragter Einmischung


Mit wem?

Freundinnen und Freunde
Mitstreiter*nnen
Sympathisant*nnen
Kooperationspartner*nnen

Womit?

Mit Essen und Trinken
Mit Musik und Tanz
Mit einem Liveauftritt von Sqeezebox (Klezmer)
Mit Begeisterung

Wann und wo?

04.07.2014
ab 19 Uhr
„Bei Taki“
St.Paul-Str. 3
80336 München

Unkostenbeitrag
Buffet 5 €
Getränke 2 €

Nur wegen der Planung: Sagt uns wenn möglich doch einfach zu (und ob ihr Essen wollt)! kritischesozialearbeit@gmx.de

Flyer: http://www.aks-muenchen.de/wp-content/uploads/AKS-Einladung-1.jpg

In Planung

u.a. zwei Fachveranstaltungen im Sommer/Herbst (übergeordnete Themen „Jugendhilfe“ und „Armut/SGBII“, werden noch präzisiert), ein Austausch zur wirkungsorientierten Steuerung mit der Stadt München, sowie eine Feier zum dreijährigen Bestehen vom AKS am 04.07.2014.

Die nächsten offenen Termine zu denen alle interessierten Personen herzlich eingeladen sind:  10.04.14,  08.05.14, 26.06.2014 je ab 19 Uhr bei Taki Sankt Paulstr. 3.

Sommer, Sonne – AKS

Am 28. Juli lädt der AKS zu einem sommerlichen Grillen ein.
Treffpunkt ist ab 14 Uhr in der Grillzone vom Hirschgarten. Die Grillzone ist nicht klein, wir werden uns aber schon finden. Sollte das Wetter schlecht werden, wird über die Homepage und Mailingliste über den Ausfall informiert werden.

Nicht ducken – mucken!

Ein Artikel zur AKS-Veranstaltung am 03.04.2013 mit Prof. Frank Bettinger, erschienen in der DDS, findet sich zum Download (PDF) hier: Nicht ducken – mucken!

Anfang April fanden sich etwa 50 Studierende, Lehrende und Praktiker*innen Sozialer Arbeit im Münchner DGB-Haus zu einer gemeinsamen Veranstaltung des »Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit München« und der Gewerkschaft Er ziehung und Wissenschaft mit Prof. Dr. Frank Bettinger ein. Titel der Veranstaltung war »Politik, Politisierung und Soziale Arbeit«. (…)
Nicht ducken – mucken!

Leserbrief an den AKS München

Caritas und Diakonie beschränken Berufsausübung für Suchttherapeuten

Die kirchlichen Träger betreiben im Suchtbereich 70-80% aller Beratungsstellen,Kliniken, Nachsorgeeinrichtungen u.s.w. Sie stellen Fachkräfte, wie Sozialarbeiter, Ärzte, Psychologen nur ein, wenn diese Kirchenmitglieder sind und eine religiöse Form der Lebenspartnerschaft nachweisen. Die religionsfreien Träger wie AWO, Rotes Kreuz, DPWV und öffentliche Hand besetzen in ihren Einrichtungen die Arbeitsplätze ausschließlich nach Qualifikation. Über die Hälfte der dort arbeitenden Fachkräfte könnte auch in einer kirchlichen Einrichtung angestellt werden. Mit denjenigen Fachkräften jedoch, die zwar Qualifikation, aber keine kirchliche Zugehörigkeit oder Lebenspartnerschaft vorweisen, können daher in Deutschland nur 10 – 15% der Stellen in Suchteinrichtungen besetzt werden. Gleichwohl werden diese Arbeitsplätze zu 100% von den Krankenkassen, Rentenversicherungen oder mit Steuergeld bezahlt. Ich habe als Leiter einer Suchtklinik oft erlebt, dass Suchttherapeuten auf Stellensuche in eine Kirche eintraten oder wiedereintraten oder ihren Kirchenaustritt dem Finanzamt gegenüber nicht geltend machten, damit er dem Arbeitgeber verborgen blieb. Manchmal haben Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen für qualifizierte Stellenbewerber einen schnellen Alibi-Kircheneintritt organisiert. Nicht alle Suchttherapeuten haben diese Heuchelei über sich gebracht, was für ihre Qualifikation spricht, weil Suchtarbeit der Glaubwürdigkeit bedarf, um wirksam zu sein.
(Autor ist bekannt)