Archiv der Kategorie: Überregionale sozialpolitische Entwicklungen

Arbeitslosengeld II, Ausländer- und Asylrecht, etc.

„Wohin steuert die Sozialpolitik der EU? Wohin wollen wir in München?“ Tagung, Sozialpolitischer Diskurs München

Einladung zur Fachtagung
Thema: „Wohin steuert die Sozialpolitik der EU? Wohin wollen wir in München?“
Donnerstag, 16. Februar 2012
von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Katholische Stiftungsfachhochschule (Aula), Preysingstraße 83, München
Der Sozialpolitische Diskurs München, der das Aktionsbündnis 2009 als Reaktion auf die
globale Banken- und Wirtschaftskrise ins Leben gerufen hat, veranstaltet eine Fachtagung
zu den Herausforderungen der EU für München auf dem Gebiet der Sozialpolitik und der
Sozialen Arbeit. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
· Welche Megatrends bestimmen zukünftig kommunale Sozialpolitik und welche Rolle
spielt dabei die EU?
· Wie stehen die Chancen für ein soziales Europa und welche Rolle kann eine
zukünftige Sozialpolitik der EU einnehmen?
· Wie beeinflussen europäische Regelungen und Aktivitäten kommunale Sozialpolitik
und wohin wollen wir in München?

Syndrom gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Unter dem Titel „deutsche Zustände“ erscheint seit 2002 jedes Jahr ein Fachbuch mit Fachartikeln und Forschungsergebnissen – nun zum letzten Mal, da das Projekt nicht weitergefördert wird.
Folgend ein Link zu der Presseinformation mit den wesentlichen neuen Ergebnissen des Teams von Wilhelm Heitmeyer (Bielefeld):

http://www.uni-bielefeld.de/ikg/Handout_Fassung_Montag_1212.pdf

Bedrohte Jugendhilfe

Im Rahmen der Debatte um die mögliche Abschaffung des (einklagbaren) Rechtes auf Jugendhilfe (präziser Hilfen zur Erziehung) ein Kommentar von Prof. Norbert Wohlfahrt: http://www.sozial.de/index.php?id=39&tx_ttnews[tt_news]=24726
Ein Kommentar zum gleichen Thema von Prof. Johannes Münder: http://sozialearbeit.einmischen.info/__oneclick_uploads/2011/10/munder-bessere_kinder-und_jugendhilfe-14-09-111-1.pdf
Die aktuelle Situation wird auch ein Thema unseres nächsten Treffens sein (15.12. 19 Uhr Eine Welt Haus).

182 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990

vgl. http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/chronik-der-gewalt/todesopfer-rechtsextremer-und-rassistischer-gewalt-seit-1990

Informationen zum Thema Rechtsextremismus in Bayern/München sowie eine Chronologie rechter Aktivitäten in der Region bietet das Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivzentrum München (a.i.d.a.) vgl. http://www.aida-archiv.de/

Zum Thema Soziale Arbeit & Rechtsextremismus ist die Broschüre „Rosen auf den Weg gestreut…, Kritik an der akzeptierenden Jugendarbeit mit rechten Jugendcliquen“ auch heute noch aktuell und lesenswert, aber wohl (nach kurzer Internetrecherche) nicht mehr bestellbar.

Veranstaltung: Benachteiligungen von Kindern und Jugendlichen – Wege zu mehr Teilhabe

Der DBSH (Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit) läd zu einem Fachtag ein:

„Benachteiligungen für Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft zeigen sich auf zwei
Ebenen: Armut und unzureichende Bildung grenzen aus.
Armut verhindert gesellschaftliche Teilhabe. Bei Kindern und Jugendlichen zeigen sich
bestimmte „Armutstypen“ im Umgang mit Armut. Vor allem die fehlende Teilhabe an
gesellschaftlich üblichen Aktivitäten ist für die meisten ein Problem. Sie äußert sich u.a. auch
im schulischen Bereich, wenn kein Geld für Lehr- und Lernmittel oder für Schulfahrten
vorhanden ist.
Alle bisherigen PISA-Studien zeigen, dass vor allem Kinder mit Migrationshintergrund im
Bildungssystem strukturell benachteiligt werden bzw. sind. Eine realistische Chance, einen
der eigenen Fähigkeit angemessenen Bildungsabschluss zu erhalten, fehlt nicht nur bei
Migrantenkindern. Auch deutsche Kinder aus armen Familien sind davon betroffen.
Auf dem Fachtag stehen daher folgende Fragen im Mittelpunkt:
· Wie lässt sich die Situation armer Kinder und Jugendlicher beschrieben?
· Welche Auswirkungen hat Armut auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen?
· Wie lassen sich strukturelle Benachteiligungen von armen Kindern und Jugendlichen
sinnvoll bearbeiten und welche Rolle kann dabei die Soziale Arbeit spielen?

Referent: Prof. Dr. Werner Wüstendörfer
Fakultät für Sozialwissenschaften Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Samstag, 15.10.2011 von 10 – 12.15 Uhr
Korbinianshaus, Preysingstr. 83, Katholische Stiftungsfachhochschule 81667 München“
Die Teilnahme ist kostenlos.