Archiv der Kategorie: AK-Intern

Aktuelle Themen des AK

Neben dem Thema „kirchliche Arbeitgeber“ wird vermutlich u.a. das Thema „Wohnen“ im AK in den nächsten Monaten eine übergeordnete Rolle spielen.
Auf unsere umfangreiche Anfrage an das Wohnungsamt gab es bislang noch keine schriftliche Antwort. Aber wir bleiben am Ball:
Es gibt in München aktuell außerodentliche Umstrukturierungsmaßnahmen. Aspekte wie Unterkunftsverkauf, Pensionen, Zugang zu Sozialwohnungen usw. wollen wir thematisieren.
Nähere Infos zu unseren weiteren Überlegungen beim nächsten AK-Treffen.
Eine Antwort auf unsere Anfrage zu Guthabenkonten (für Flüchtlinge) bei der Postbank steht ebenfalls noch aus, die Sparkasse hatte bereits im Januar die Fragen beantwortet.

Nächstes Treffen AKS-München

Das nächste Treffen des AKS finden am 24.05.  ab 19 Uhr im internationalen Beratungszentrum Goethestraße 53, 1. Stock, Zimmer 117 statt. Nach Planung und Diskussion gehen wir ins „Mariandl“ nebenan.

Wie immer freuen wir uns über neue TeilnehmerInnen und mitgebrachte Themen. Auch wenn wir uns sicher wieder mit unseren Planungen zum Thema „kirchliche Arbeitgeber“ beschäftigen werden gibt es auch Raum für andere Themen.

 

Arbeitgeber Kirche als Kampagnenthema – AKS München

Beim letzten offenen Treffen des AKS München wurde u.a. beschlossen,  dass wir die kirchlichen Arbeitgeber näher unter die Lupe nehmen werden. Hierbei wollen wir nicht nur Informationen sammeln sondern auch aktiv intervenieren.

Wir haben bereits einige spannende Ideen, die wir in den nächsten Monaten realisieren werden… insbesondere folgender Artikel hat uns auf Ideen gebracht… http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Kirche-gibt-Traegerschaft-fruehzeitig-auf-article740504.html …  weitere Informationen folgen. Auf alle Fälle ist der AKS an kurzen Erfahrungsberichten interessiert (gerne auch anonymisiert),  (Schlagworte: Diskriminierung, Loyalitätsobliegenheiten, Probleme wegen sexueller Orientierung, 2. Heirat etc.).

Kontakt hierfür: kritischesozialearbeit@gmx.de

 

Weiterführende Links und Literatur zum Thema:

www.gerdia.de

Carsten Freck: Violettbuch Kirchenfinanzen: Wie der Staat die Kirchen finanziert

Carsten Frerk: Caritas und Diakonie in Deutschland

http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/allg/kirche.html

http://publik.verdi.de/2008/ausgabe_04/gewerkschaft/schwerpunkt/seite_4/A0

Vgl. http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/gott-kann-man-nicht-bestreiken/ aufgerufen am 30.08.2010

Antwort auf die Anfrage des AKS – Recht auf Guthabenkonten – Stadtsparkasse München

Hintergrund der Anfrage war die Feststellung, dass Flüchtlingen und auch anderen Personen in München immer wieder die Einrichtung eines Guthabenkontos bei Banken verwehrt wird. Dies betrifft auch die Stadtsparkasse München. Selbst bei der zeitaufwändigen Begleitung der KlientInnen sind nicht selten Diskussionen zu führen, die je nach Beharrlichkeit zu Erfolg führten oder eben nicht. Dies, obwohl Konten offensichtlich eingerichtet werden müssten (vgl. Anfrage).

Link zur Anfrage (pdf): AKS Sparkasse An frage
Link zur Antwort (pdf): AKS Sparkasse Antwort-1

Die Antwort der Stadtsparkasse an den AK Kritische Soziale Arbeit ist eigentlich klar und deutlich:
„Eine Abgrenzung zwischen Gesellschaftsschichten erfolgt ausdrücklich nicht.“ „Die Stadtsparkasse München stellt jeder Bürgerin und jedem Bürger in ihrem Geschäftsgebiet auf Antrag einmal ein Girokonto für Jedermann auf Basis der freiwilligen Selbstverständniserklärung der im Zentralen Kreditausschuss organisierten Verbände zur Verfügung.“

Bei Beschwerden ist zuständig:

Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Schlichtungsstelle
Charlottenstraße 47
10117 Berlin
Ausnahmen zum bestehenden Recht auf ein Guthabenkonto (vgl. Fußnoten in der Anfrage und Antwortschreiben): Flüchtlinge mit Fiktionsbescheinigung, Personen denen bereits einmal ein Konto bei der Stadtsparkasse gekündigt worden ist.

Eine an die Postbank gerichtete Anfrage ist noch in der Zentrale in Bonn in Bearbeitung.